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Thomas Thieme feiert als Prinz Friedrich von Homburg Premiere bei den Kleist-Festtagen

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Thomas und Arthur Thieme (c) René Matschkowiak

„Frage nichts mehr, ob es rühmlich sei!“ lautet der Titel der neuen musikalischen Lesung mit Thomas Thieme, die am 15. Oktober im Rahmen der Kleist-Festtage ihre Premiere im Frankfurter Kleist Forum feiert. Diesmal widmen sich der Schauspieler, sein Sohn, der Musiker und Komponist, Arthur und die Regisseurin Julia von Sell Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“. Unerhört, kraftvoll und in seiner ganzen Ambivalenz als musikalisch-literarisches Ereignis voller Energie und Zerrissenheit.

Das Drama, das erst zehn Jahre nach dem Tod des Autors 1821 in Wien uraufgeführt werden konnte, ist ideologisch umstritten, wie kaum ein anderer Bühnenklassiker. Im Zentrum steht der Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft, Gehorsam und Ungehorsam, Rationalität und Irrationalität. Es geht um Sieg oder Niederlage, Recht oder Unrecht. Moralisch-ethische Fragen, wie sie heutiger nicht sein könnten in einer Welt, deren Wertesystem sich gerade neu ordnen muss.

Premiere: Frage nichts mehr, ob es rühmlich sei!
Musikalische Lesung
nach „Prinz Friedrich von Homburg“ von Heinrich von Kleist
Lesung: Thomas Thieme
Komposition und Klavier: Arthur Thieme
Regie und Fassung: Julia von Sell
Eine Produktion des Kleist Forums
SO / 15.10. / 16:00 / Hinterbühne
Tickets: 22,- / 11,- €

Tickets unter www.kleistforum.de

Quelle: PM Messe und Veranstaltungs GmbH Frankfurt (Oder)

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