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Vorsicht ist besser als Nachsicht: Sparkasse warnt vor Trickbetrügern 

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Foto: Sparkasse/Steffen Deckert 

Getreu dem bekannten Sprichwort: „Vorsicht ist besser als Nachsicht“ warnt die Sparkasse aus aktuellem Anlass vor immer neuen Tricks von Betrügern. 

„Es kommt immer wieder vor, dass wir wegen Betrugsvorgängen gegenüber unseren Kunden aktiv werden müssen.“ informiert Andreas Vogel vom Beauftragtenwesen der Sparkasse Oder-Spree. 

Eine regelmäßige Masche der Trickbetrüger ist Phishing. Phishing ist ein Kunstwort aus „Password” und „fishing” und steht für das Stehlen von Passwörtern. Datenfischer verschicken in großem Stil E-Mails oder auch SMS, die so aussehen, als kämen sie zum Beispiel von Amazon, Ebay oder auch der Sparkasse. „Erkannte man diese Betrugsversuche bis vor wenigen Jahren noch am teilweise wirren Deutsch, haben die Betrüger ihre Mails orthografisch und grammatikalisch verbessert.“, so Vogel. „Aktuell kommt es auch vermehrt zu Anrufen, bei denen sich Betrüger als Mitarbeiter der Sparkasse oder z. B. als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben.“ 

„Unsere Kunden können sich gegen Passwort-Diebstahl recht gut schützen. Am wirkungsvollsten: Reagieren Sie nicht auf Nachrichten unbekannter Herkunft. Ignorieren Sie die Aufforderung, irgendwo Daten einzugeben. Wir werden unsere Kunden niemals darum bitten, aus einer E-Mail heraus Internetseiten zu öffnen und dort Kontodaten einzugeben. Das gilt auch für jede andere Bank und jeden professionellen Internet-Händler. Geben Sie Ihre PIN und TAN auch nie telefonisch an Dritte weiter, egal als was sich die Anrufer ausgeben. Melden Sie uns solche Vorgänge und vergewissern Sie sich auch bei ihrem Kundenbetreuer über den Anruf“, fordert Vogel auf. 

Eine weitere Betrugsmasche ist der eigentlich weitläufig bekannte Enkeltrick. „Dieser wurde bereits so oft in den Medien vorgestellt, dass man sich kaum vorstellen kann, dass immer noch Kunden darauf hereinfallen.“ führt Vogel weiter aus. Seit Jahrzehnten geben sich Betrüger am Telefon als Verwandte aus, die dringend Geld benötigen. Besonders häufig sind davon ältere Menschen betroffen, die gutgläubig Hilfe anbieten und sich über jeden Anrufer freuen. Dabei wird diese Gutmütigkeit schamlos ausgenutzt. „Seien Sie auch hier vorsichtig“, warnt Vogel. „Im Sinne des Schutzes unserer Kunden sprechen wir auffällige Transaktionen mit Informationsmaterialien aktiv an. Teilweise sind die Betrüger aber so gewieft und manipulieren die Betroffenen, dass diesen nichts anzumerken ist. Wenn dann im familiären Umfeld die persönliche Einbeziehung der Kinder oder Enkel erfolgt, ist es manchmal bereits zu spät.“ 

Seit Neuestem wird dieser Trick auch über Whatsapp genutzt (s. Foto). 

„Auch wenn Sie selbst nicht betroffen sind, sollten Sie darauf achten, dass in Ihrem familiären oder freundschaftlichem Umfeld niemand Opfer von diesen Maschen wird.“ ruft Vogel alle Kundinnen und Kunden zum sorgsamen und bedachten Umgang mit unbekannten Mails, Anrufen, Whatsapp-Nachrichten auf. 

Einen sehr guten Überblick über aktuelle Betrugsversuche bietet die Internetseite https://www.s-os.de/de/home/service/sicherheit-im-internet.html 

Quelle: Sparkasse Oder-Spree 

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