Start Nachrichten Beeskow Woidke im Spanplattenwerk Beeskow: Tarifbindung und Nachhaltigkeit passen zu Brandenburg

Woidke im Spanplattenwerk Beeskow: Tarifbindung und Nachhaltigkeit passen zu Brandenburg

214
0
Foto: Symbolbild

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat die strategische Ausrichtung des Spanplattenwerks in Beeskow (Landkreis Oder-Spree) als zukunftsweisend gewürdigt. „Die fast 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden nach Tarif bezahlt. Das Unternehmen bildet rund ein Dutzend junge Menschen aus. Dazu wird das Werk mit einem eigenen Biomassekraftwerk klimaschonend und nachhaltig betrieben. All das passt sehr gut zu Brandenburg. Denn wir wollen ein Land der guten Arbeit sein und Wirtschaftskraft mit Klimaschutz verbinden“, sagte Woidke heute beim Besuch der von den Einheimischen knapp „Spanplatte“ genannten Fabrik.

Das Werk für Furnier-, Sperrholz, Holzfaser- und Holzspanplatten wird von der Sonae Arauco Beeskow GmbH betrieben. Heute feierte die Firma in Anwesenheit von Woidke offiziell die Inbetriebnahme der neu errichteten Spanplattenlinie. Das Unternehmen investierte rund 53 Millionen Euro in die 120 Meter lange und 18 Meter breite neue Anlage. Die „Spanplatte“ war im Jahr 1966 gegründet worden. Nach mehreren Eigentümerwechseln übernahm im Jahr 2006 die Sonae Arauco die Fabrik. Der Dachkonzern beschäftigt weltweit 3.000 Menschen in neun Ländern.

Woidke: „In Beeskow sorgt das Unternehmen seit der Übernahme für Stabilität. Mehr noch: Innerhalb des weltweit agierenden Konzerns wird der brandenburgische Standort mit der neuen Spanplattenlinie gestärkt. Dass hier neben anderen Produkten Spanplatten produziert werden, ist ein Alleinstellungsmerkmal. Mit seinem Know-how und seinen gut ausgebildeten Beschäftigten ist das Unternehmen ein starker Anker in Beeskow und im Landkreis. Die ‚Spanplatte‘ ist eine zuverlässige Partnerin der dualen Ausbildung in Ostbrandenburg und ebnet seinen Auszubildenden mit vielfältigen Angeboten den Weg zum Abschluss. Ganz besonders freut mich, dass hier im Unternehmen der Tarifvertrag der Holz- und Kunststoffindustrie angewendet wird und kürzlich auch eine weitere Anpassung der Löhne an westdeutsches Niveau vereinbart worden ist. Ich bin fest davon überzeugt, dass Tarifverträge ein Garant für gute Arbeitsbedingungen sind. Deshalb setzen wir uns als Landesregierung für eine deutlich stärkere Tarifbindung der Unternehmen ein. Die Sonae Arauco Beeskow GmbH ist dabei ein Vorbild.“

Quelle: Staatskanzlei Brandenburg

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

sechzehn + 16 =