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Zukunftsträchtiges Netzwerk

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Biosphäre Potsdam lud Institutionen aus ganz Deutschland zum Branchenaustausch ein

Wie können die Biosphäre Potsdam und andere Institutionen ihr Wissen um Nachhaltigkeit und Regionalität allen Menschen zugänglich machen? Und wie können die Einrichtungen aus allen Teilen des Landes dabei zusammenarbeiten? Diese Themen und noch viel mehr rund um Nachhaltigkeit und Digitalisierung haben Vertreter*innen der Biosphäre Potsdam und verwandter Einrichtungen am heutigen Freitag bei einem Branchentreffen in der Tropenhalle besprochen. Mit dabei waren unter anderem das Humboldt Labor, die Berliner Kinderwelt gGmbH, die auch das Potsdamer Extavium betreut, die botanika Bremen sowie der Potsdamer proWissen e. V. Aus dem Büro von Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD), der das Projekt sehr unterstützt, war Wissenschaftskoordinatorin Mareike Doepner vor Ort. Zu dem Expertenaustausch eingeladen hatte Biosphäre-Geschäftsführer Sebastian Leifgen.

Besprochen wurde unter anderem, wie die Institutionen kooperieren können, etwa durch Sonder- und Wanderausstellungen. So hat die Biosphäre Potsdam beispielsweise viele Schnittpunkte mit der botanika Bremen. „Das Thema Botanik verbindet uns“, so Sebastian Leifgen über den Austausch mit seiner Kollegin, botanika-Geschäftsführerin Petra Schäffer. „Wir könnten künftig Ausstellungen zusammen organisieren und Pflanzenableger tauschen.“ Das Potsdamer Extavium wiederum könnte Exponate und Aufbauten für Ausstellungen der wissenschaftlichen Kooperationspartner in seiner Werkstatt anfertigen.

Beim Thema Digitalisierung haben sich die Expert*innen zum Bereich Social Media beraten und wie eine gemeinsame Onlinepräsenz der Institutionen aussehen könnte. Auch vor dem Hintergrund der ungewissen Entwicklung der Corona-Pandemie entstand die Idee von Online-Führungen per Video-Chat. Diese könnten nicht nur während pandemiebedingter Einschränkungen nützlich sein, sondern auch von Schulklassen, beeinträchtigten Menschen oder Interessierten genutzt werden, die nicht persönlich in die Biosphäre Potsdam oder ähnliche Einrichtungen kommen können.

Wissenstransfer im Jahr 2022 war das dritte große Thema des Branchentreffens. Diskutiert wurde, wie dieser funktioniert und mit ihm die Frage, wie die Institutionen generationenübergreifend sowohl Jung als auch Alt für Nachhaltigkeit, biologisch produzierte Waren und Dienstleistungen sowie Regionalität begeistern können. Zu guter Letzt gab es für die Gäste noch die Gelegenheit zu einer Führung durch die Tropenhalle.

„Ich freue mich über den großen Zuspruch beim Branchentreffen in unserem Haus mit Gästen aus ganz Deutschland“, sagt der Biosphäre-Chef. „Viele Institutionen, die heute nicht teilnehmen konnten, haben ebenfalls großes Interesse an der Kooperation und dem Austausch signalisiert, etwa das Klimahaus Bremerhaven, die Klima Arena Sinsheim, das Futurium Berlin, die experimenta Heilbronn, das phaeno Wolfsburg, das Universum Bremen, das Danakil-Wüsten- und Urwaldhaus in Erfurt sowie das OZEANEUM Stralsund. Es werden daher weitere Gespräche und Termine folgen. Es war ein toller Auftakt, und in Zukunft wird es viele weitere tolle Projekte geben. Wir starten ein sehr zukunftsträchtiges Netzwerk“, so Sebastian Leifgen. „Ich freue mich auf die künftige Zusammenarbeit mit all diesen und weiteren Partnern.“

Gruppenfoto v. l. n. r.: Johanna Stapelfeldt & Bastian Herbst (Humboldt Labor), Mareike Doepner (Landeshauptstadt Potsdam), Dr. Simone Leinkauf (proWissen Potsdam e. V.), Simon Steffens (Extavium Potsdam), Juliane Hajek (Die Kinderwelt gGmbH), Sebastian Leifgen (Biosphäre Potsdam), Petra Schäffer (botanika Bremen). Fotos: Anja Sadowski

Informationen und Eindrücke aus der Biosphäre Potsdam können unter #biosphaerepotsdam auf den Social-Media-Kanälen Facebook,Instagram und YouTube geteilt werden.

Quelle:  Biosphäre Potsdam GmbH 

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