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Nach dem Austritt großer Mengen Rohöl aus einer PCK-Pipeline nahe Gramzow/Zehnebeck geben Brandenburgs Wirtschafts- und Umweltminister Entwarnung: Die Produktion in der Raffinerie Schwedt läuft weiter.

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Bei Wartungsarbeiten an einem Schieber der zum PCK Schwedt gehörenden Pipeline ist am Mittwoch nahe Gramzow/Zehnebeck eine Havarie aufgetreten, bei der Öl in großen Mengen austrat. Wirtschafts- und Energieminister Daniel Keller und Umweltministerin Hanka Mittelstädt verschafften sich heute vor Ort einen Überblick über die Lage.

Dank an Einsatzkräfte

Minister Keller würdigte den Einsatz der Rettungskräfte: „Ich danke den vielen Einsatzkräften der Feuerwehren und der PCK für ihr wichtiges und entschlossenes Handeln gestern, heute Nacht und jetzt immer noch.“ Entscheidend sei, dass diese Arbeiten so ungestört wie möglich fortgesetzt werden könnten. „Deshalb sollte unsere oberste Maxime sein: Ruhe bewahren“, so Keller.

Produktion läuft ohne Unterbrechung

Nach Gesprächen mit den PCK-Verantwortlichen und Landrätin Karina Dörk konnte der Minister ein klares Signal senden: „Die Versorgungssicherheit mit Produkten der PCK-Raffinerie ist nicht gefährdet. Die Produktion in der PCK muss nicht unterbrochen werden.“

Die Rohöllager der Raffinerie seien gefüllt – allein diese Reserve reiche für die Produktion in den kommenden Wochen. Zusätzlich erhalte die PCK weiterhin Rohöl aus Kasachstan über die Druschba-Pipeline sowie vom Danziger Hafen.

Reparatur eine Sache von Tagen

Ingenieure der PCK, Einsatzkräfte und zuständige Behörden für Umweltsicherheit arbeiten derzeit daran, die Möglichkeiten einer Wiederinbetriebnahme der beschädigten Pipeline zu prüfen. „Die ersten Anzeichen deuten darauf hin, dass wir nicht über einen Zeitraum von Wochen, sondern eher von Tagen reden“, erklärte Minister Keller.

Ursache geklärt

Zur Ursache des Schadens liegt nach Angaben des Ministers ein klares Bild vor: Das Leck sei bei Wartungsarbeiten entstanden, konkret durch Vorbereitungsarbeiten für einen geplanten Sicherheitstest an der Pipeline. Eine absichtliche Fremdeinwirkung konnte ausgeschlossen werden. Auch gebe es keinerlei Anzeichen für einen Zusammenhang zwischen der geplanten Ertüchtigung der Pipeline von Schwedt nach Rostock und der Havarie.


Vorschaubild: Symbolbild Canva
Quelle: MWAEK des Landes Brandenburg

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