Das Land Brandenburg und die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) haben am 15. Dezember 2025 eine neue Partnerschaft besiegelt. Ihr gemeinsames Ziel: den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken und gegen Hass und Hetze vorgehen.

Die mabb ist nun Kooperationspartnerin der Koordinierungsstelle Tolerantes Brandenburg – einem Netzwerk, das staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure vereint. Gemeinsam kämpfen sie gegen Rassismus, Menschenfeindlichkeit und digitale Gewalt. Die Koordinierungsstelle gibt es bereits seit den Neunzigerjahren, damals als Reaktion auf die vielen rechtsextremen Übergriffe gegründet.
„Wir setzen ein klares Zeichen für Demokratie, Respekt und eine offene Gesellschaft“, betonte Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke bei der Unterzeichnung. Die mabb bringe wichtige Expertise mit, besonders im Kampf gegen Desinformation und für eine vielfältige Medienlandschaft.
Dr. Eva Flecken, Direktorin der mabb, machte deutlich: „Toleranz bedeutet, offen für die Meinungen und Lebensweisen anderer zu sein – auch wenn sie nicht unseren eigenen entsprechen.“ Die Medienanstalt fördert lokalen Journalismus und hilft Bürgerinnen und Bürgern, Informationen besser einzuordnen. „Toleranz ist keine Schönwetterveranstaltung – sie ist die Grundlage für unser demokratisches Miteinander“, so Flecken.
Mit der neuen Vereinbarung wollen beide Partner eng zusammenarbeiten und regelmäßig Informationen austauschen. Die Botschaft ist klar: Freiheit, Vielfalt und Menschenwürde müssen aktiv geschützt werden – und Toleranz muss wieder selbstverständlich sein.
Vorschaubild: Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und mabb-Direktorin Dr. Eva Flecken ©Staatskanzlei Brandenburg, Andy Lange
Quelle: mabb



