Ministerpräsident Woidke und Innenminister Wilke verurteilen Angriff – Staatsschutz ermittelt

In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages (04.0.2026) kam es zu einem Brandanschlag auf das Wohngrundstück von Andreas Büttner, dem Beauftragten zur Bekämpfung des Antisemitismus des Landes Brandenburg. Unbekannte Täter setzten einen Schuppen auf dem Grundstück in Templin im Landkreis Uckermark in Brand. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.
Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Innenminister René Wilke verurteilten den Angriff in scharfer Form. Woidke bezeichnete die Tat als absolut inakzeptabel und betonte, dass Extremismus in jedweder Form in Brandenburg keinen Platz haben dürfe. Der Ministerpräsident äußerte die Hoffnung auf eine schnelle Ergreifung der Täter durch die Polizei, die bereits Ermittlungen aufgenommen hat.
Innenminister Wilke würdigte die Arbeit Büttners als besonderen Dienst am Land Brandenburg und seinen Menschen. Er bezeichnete es als verachtenswert, dass Büttners Eintreten gegen Extremismus und Hass ihn nun selbst zur Zielscheibe von Gewalt gemacht habe. Wilke sicherte dem Antisemitismusbeauftragten die weitere Unterstützung des Landes zu und dankte den Einsatzkräften der Feuerwehr für ihre Löscharbeiten.
Die Ermittlungen wurden vom Staatsschutz des Landeskriminalamtes Brandenburg übernommen. Hintergrund und Motivlage der Tat sind derzeit noch Gegenstand laufender Ermittlungen.
Vorschaubild: Symbolbild Canva
Quelle: MIK Land Brandenburg




