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Der Winterdienst in Brandenburg bleibt angesichts wechselhafter Wetterprognosen in höchster Alarmbereitschaft. Nach den Schneefällen zum Jahreswechsel, bei denen besonders in der Lausitz stellenweise bis zu fünf Zentimeter Neuschnee fielen, ziehen die Straßenmeistereien eine positive Bilanz: Trotz schwieriger Bedingungen verlief alles reibungslos.

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Verkehrsminister Detlef Tabbert würdigte ausdrücklich den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Erstmals seit Jahren waren der Landesbetrieb Straßenwesen und seine Straßenmeistereien sowohl an Weihnachten als auch an Silvester gefordert. Während die meisten Menschen feierten, sorgten unsere Teams dafür, dass die Straßen sicher befahrbar blieben.“

Besonders hob Tabbert die Arbeit der Schlosser in den Straßenmeistereien hervor, die im Hintergrund dafür sorgen, dass die Fahrzeuge bei häufigen Einsätzen schnell wieder einsatzbereit sind.

Umfassende Bereitschaft im ganzen Land

In den 33 Straßenmeistereien Brandenburgs sind fast 970 Beschäftigte des Landesbetriebs und beauftragter Unternehmen im Einsatz. Sie betreuen rund 6.300 Kilometer Bundes- und Landesstraßen sowie über 200 Kilometer Kreisstraßen in den Landkreisen Dahme-Spreewald und Oder-Spree. Hinzu kommen 1.700 Kilometer innerörtliche Verbindungen in fast 200 Kommunen und 1.457 Kilometer Radwege.

Mehr als 250 moderne Streu- und Räumfahrzeuge stehen bereit. Die Einsatzteams arbeiten im Schichtsystem von 3 bis 22 Uhr, um besonders während der Hauptverkehrszeiten sichere Fahrbedingungen zu gewährleisten.

Für Notfälle stehen an Steigungsstrecken über 500 Boxen mit Streugut bereit, auf die insbesondere Lkw-Fahrer bei plötzlich auftretender Glätte zurückgreifen können.

Angesichts der angekündigten Schneefälle in Verbindung mit kurzfristigem Tauwetter und erneutem Frost warnen die Behörden vor gefährlicher Straßenglätte. Der Winterdienst bleibt daher weiterhin in Bereitschaft.


Symbolbild Canva
Quelle: MIL Land Brandenburg

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