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Der Verfassungsschutz Brandenburg hat seine Aufklärungsarbeit im Jahr 2025 deutlich ausgeweitet. Wie das Innenministerium mitteilte, nahmen rund 7.800 Bürgerinnen und Bürger an 145 Vorträgen teil – eine deutliche Steigerung gegenüber 2024 mit 113 Vorträgen und 6.000 Teilnehmern.

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Die Verfassungsschützer legten dafür 14.565 Kilometer im Land zurück. Die Vorträge behandelten extremistische Phänomene, Wirtschaftsschutz und hybride Bedrohungslagen und erreichten ein breites Publikum von Schülern über Polizisten bis zu Unternehmensmitarbeitern.

Innenminister Wilke betonte: „Unsere Demokratie ist verwundbar. Der Verfassungsschutz ist als Demokratiedienstleister ein Frühwarnsystem und informiert über Bestrebungen gegen die Demokratie. Nur so können unsere demokratischen Werte jeden Tag verteidigt und neu mit Leben gefüllt werden.“

Besonders Schulen fragen die Expertise verstärkt nach – daher wurde im Frühjahr 2025 die AG Schule eingerichtet. Seit 2008 fanden insgesamt 1.720 Veranstaltungen mit rund 68.900 Teilnehmern statt.

Bei der Oranienburger Reihe stand 2025 das Thema „Heranwachsende als Extremisten und Straftäter“ im Mittelpunkt. Im Oktober nahmen 300 Personen an der Veranstaltung in Königs Wusterhausen teil. Die Kooperationspartner haben seit 2008 insgesamt 54 Veranstaltungen für rund 3.350 kommunale Entscheidungsträger angeboten.


Vorschaubild: Symbolbild Canva
Quelle: MIK Land Brandenburg