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Nach jahrelangem Engagement der örtlichen Bürgerinitiative kommt Bewegung in die Pläne zur Wiederbelebung des Bahnhalts Booßen. Bei seinem heutigen Besuch in Frankfurt (Oder) kündigte Infrastrukturminister Detlef Tabbert die kurzfristige Beauftragung einer Fahrgastanalyse an.

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Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg wird bereits im Februar 2026 das Gutachten in Auftrag geben. Die Untersuchung soll klären, ob eine Reaktivierung des Bahnhalts wirtschaftlich sinnvoll ist. Für die Analyse sind 25.000 Euro veranschlagt, von denen das Land zwei Drittel übernimmt. Die Stadt Frankfurt (Oder) beteiligt sich mit einem Eigenanteil von rund 8.300 Euro.

Oberbürgermeister Dr. Axel Strasser zeigte sich erfreut über den Fortschritt: „Ich freue mich über diesen gemeinsam mit Minister Tabbert erarbeiteten Schritt und die Unterstützung des Ministeriums in der Sache.“ Seinen besonderen Dank richtete er an die Bürgerinitiative Booßen, deren „jahrelanges, nachdrückliches Engagement“ er als wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung würdigte.

Die Ergebnisse des Gutachtens werden voraussichtlich im November 2026 vorliegen. Fällt die Nutzwertanalyse positiv aus und belegt die Reaktivierbarkeit des Bahnhalts, könnten Land und Stadt bereits ab 2027 mit der konkreten Umsetzung beginnen. Für die Einwohner von Booßen könnte dies eine deutliche Verbesserung der Verkehrsanbindung bedeuten.


Vorschaubild: Symbolbild Canva
Quelle: Stadtverwaltung Frankfurt (Oder)

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