Erkner erhält erweiterte Bildungslandschaft – Neubau mit Turnhalle geplant


Die MORUS-Oberschule in Erkner darf zum Schuljahr 2026/2027 zu einer Gesamtschule umgewandelt werden. Bildungsminister Steffen Freiberg überreichte am Mittwoch, dem 14. Januar 2026, den offiziellen Genehmigungsbescheid an Landrat Frank Steffen vom Landkreis Oder-Spree. Bei der Übergabe waren auch Bürgermeister Henryk Pilz und Schulleiterin Jana Demmig anwesend.
Bildungsminister Freiberg würdigte die Entscheidung als weitsichtig für die Boomregion um Erkner. Der Landkreis Oder-Spree schaffe mit der Umwandlung ein erweitertes, modernes Lernumfeld. Er lobte das engagierte Kollegium der MORUS-Schule, das vorbildhaft zeige, wie eine gute Schule durch eine aktive Schulgemeinschaft entwickelt werden könne.
Landrat Frank Steffen betonte, die Umwandlung verbessere die Bildungsangebote vor Ort deutlich. Mit dem geplanten Neubau würden moderne und optimale Lernbedingungen geschaffen – ein echter Gewinn für Familien und die Stadt Erkner.
Nachdem der Kreistag des Landkreises Oder-Spree am 5. November 2025 die Umwandlung der MORUS-Oberschule in eine fünfzügige Gesamtschule beschlossen hatte, wurde der Antrag am 6. Januar 2026 vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport genehmigt.
Die künftige Gesamtschule wird alle Bildungsgänge unter einem Dach vereinen. Hintergrund der Entscheidung ist die demografische Entwicklung in der Region. Da in Grünheide die Tesla-Gigafabrik kontinuierlich erweitert werden soll, ist weiterhin mit einem Zuzug von Arbeitskräften und deren Familien zu rechnen.
Für die Morus-Gesamtschule ist ein Neubau mit eigener Turnhalle geplant, dessen Architektur dem pädagogischen Konzept der Schule folgen wird.
Vorschaubild: Symbolbild Canva
Quelle: Stadtverwaltung Erkner




