Frankfurt (Oder)-Słubice sucht Teilnehmende für das 2. Dialogforum der Doppelstädte

Wie gehen Menschen in Grenzstädten mit gesellschaftlichen Spannungen und unterschiedlichen Weltanschauungen um? Dieser Frage widmet sich das 2. Dialogforum der Doppelstädte, zu dem die Europäische Doppelstadt Frankfurt (Oder)-Słubice gemeinsam mit der Europa-Universität Viadrina einlädt.
Das Forum findet am 28. und 29. Mai 2026 von 9 bis 18 Uhr im Kleist Forum Frankfurt (Oder) statt – und Sie können dabei sein.
Internationale Begegnung auf Augenhöhe
Gemeinsam mit Teilnehmenden aus den europäischen Doppelstädten Gorizia-Nova Gorica (Italien/Slowenien) und Esztergom-Sturovo (Ungarn/Slowakei) wird konstruktiver Dialog als Werkzeug für den Umgang mit Meinungsverschiedenheiten erprobt. Das Forum knüpft an das erste Treffen im Juni 2025 an und bringt erstmals Alt- und Neuteilnehmende zusammen.
Im Mittelpunkt stehen offene Gespräche über Themen, die das Potenzial haben, Gesellschaften zu spalten – innerhalb der Städte wie auch über die Grenze hinweg. Die Ergebnisse sollen Impulse für andere Doppelstädte und ganz Europa liefern.
Die Veranstaltung ist Teil des EU-kofinanzierten Interreg-Projekts BorderLabs CE.
Jetzt bewerben – 20 Plätze für Frankfurt (Oder) und Słubice
Gesucht werden Menschen, die verschiedene Lebenswirklichkeiten, Erfahrungen und auch unterschiedliche politische Sichtweisen mitbringen. Wer teilnehmen möchte, beantwortet vorab vertraulich einige kurze Fragen, etwa:
- Warum möchten Sie teilnehmen?
- Wie erleben Sie die zunehmende Abschottung nationaler Grenzen in Ihrer Doppelstadt?
- Welche Themen sehen Sie als Konfliktpotenzial – in der Stadt und über die Grenze hinweg?
- Gibt es ein umstrittenes Thema, zu dem Sie eine klare Haltung haben?
Die Veranstaltungssprache ist Englisch. Das Forum wird professionell moderiert.
Anmeldung bis Freitag, 20. März 2026 mit Altersangabe und den Antworten auf die oben genannten Fragen an:
Sören Bollmann, Stadt Frankfurt (Oder) ✉ soeren.bollmann@frankfurt-oder.de
Alle Angaben werden vertraulich behandelt. Bei mehr Bewerbungen als Plätzen entscheidet eine möglichst vielfältige Zusammensetzung – oder das Los.
Quelle: Stadtverwaltung Frankfurt(Oder)




