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Seit fast fünf Jahren ist der Helenesee für Badegäste und Erholungssuchende gesperrt – nun kommt Bewegung in die Sache. Am Mittwoch, 4. März 2026, tritt im Frankfurter Rathaus erstmals der neu gegründete Arbeitskreis „Helenesee“ zusammen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 15 Uhr im Raum Heilbronn (Marktplatz 1) und dauert bis 17 Uhr.

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Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) hatte den beliebten Badesee im Oder-Spree-Seengebiet im Mai 2021 wegen massiver Rutschungsgefahr an den Uferbereichen gesperrt. Seitdem fehlt der Region ein zentraler Treffpunkt für Freizeit, Sport und Erholung – und Frankfurt (Oder) ein wichtiges Stück Identität.

Der neue Arbeitskreis geht auf einen Beschluss des Braunkohleausschusses (BKA) des Landes Brandenburg vom 13. November 2025 zurück. Den Antrag hatte Sahra Damus, stimmberechtigtes BKA-Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, gemeinsam mit der Stadtverwaltung eingebracht. Das Gremium knüpft an einen früheren Arbeitskreis an, der 2015 aufgelöst worden war, nachdem damalige Sanierungsarbeiten erfolgreich abgeschlossen wurden.

Ziel ist es, die Sanierung und Entwicklung des Heleneseeareals transparent zu begleiten und Bürgerinnen und Bürger, Anrainer, Verbände sowie Nutzergruppen aktiv einzubinden. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Frankfurt (Oder) wirken auch die Gemeinden Müllrose, Groß Lindow und Brieskow-Finkenheerd, die Ämter Brieskow-Finkenheerd und Schlaubetal, der Ortsbeirat Lossow, der Landkreis Oder-Spree, Natur- und Tourismusverbände sowie die Helenesee AG mit. Das Gremium soll künftig halbjährlich tagen.

Der Arbeitskreis versteht sich ausdrücklich als Forum für Austausch und Partizipation – mit dem klaren Ziel, den See so bald wie möglich wieder vollständig zu öffnen.


Vorschaubild: Symbolbild Canva
Quelle: Stadtverwaltung Frankfurt (Oder)

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