Ab Freitag, dem 6. März 2026, fahren ausgewählte Züge der Linie RE10 zwischen Cottbus und Leipzig an Wochenenden mit zwei gekoppelten Triebwagen statt bisher einem. Die Sitzplatzkapazität verdoppelt sich damit auf dem betroffenen Abschnitt von 180 auf 360 Plätze.

Die Maßnahme gilt für stark nachgefragte Fahrten an Freitagen, Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen. Das Land Brandenburg finanziert die Kapazitätserweiterung in Abstimmung mit den sächsischen Aufgabenträgern, da die Nachfrage auf der Linie RE10 (Frankfurt (Oder) – Cottbus – Falkenberg (Elster) – Leipzig) seit Längerem kontinuierlich steigt und es besonders an Wochenenden zu sehr hohen Auslastungen kommt.
Diese Fahrten fahren künftig doppelt:
| Tag | Ab Cottbus Hbf | Ab Leipzig Hbf | Treffen in Falkenberg (Elster) |
| Freitag | 13:03 · 15:03 Uhr | 13:12 · 15:12 Uhr | ca. 14:00 · 16:00 Uhr |
| Samstag | 09:03 · 11:03 Uhr | 09:12 · 11:12 Uhr | ca. 10:00 · 12:00 Uhr |
| Sonn- & Feiertage | 13:03 · 15:03 · 17:03 Uhr | 13:12 · 15:12 · 17:12 Uhr | ca. 14:00 · 16:00 · 18:00 Uhr |
Hinweis: Umstieg in Falkenberg (Elster) erforderlich
Als Kehrseite der Kapazitätserweiterung entfallen bei den betroffenen Fahrten die bisherigen umsteigefreien Direktverbindungen zwischen Hoyerswerda und Leipzig. Reisende aus Hoyerswerda, Ruhland, Lauchhammer oder Bad Liebenwerda müssen künftig in Falkenberg (Elster) zwischen RE11 und RE10 umsteigen. Ein stabiler Anschluss ist dort jedoch gewährleistet. Fahrgäste aus Cottbus, Finsterwalde und Doberlug-Kirchhain sind nicht betroffen – ihre Direktverbindungen nach Leipzig bleiben vollständig erhalten.
Es ist bereits die zweite Verbesserung auf dieser Achse innerhalb weniger Monate: Beim Fahrplanwechsel im Dezember 2025 wurde in Falkenberg (Elster) ein kurzer Anschluss zwischen RB43 und S4 eingerichtet, sodass zwischen Cottbus und Leipzig täglich durchgehend ein stündliches Angebot besteht.
Quelle: VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH


