Ein Roman über Liebe, Täuschung und historische Abgründe
Maurizio Poggio liest am 7. April aus „Julia und ihr Romeo“ / Spannungsgeladene Geschichte rund um die deutsch-deutsche Teilung
Das Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner lädt zu einer Lesung mit dem Autor Maurizio Poggio ein. Im Mittelpunkt steht sein Roman „Julia und ihr Romeo“ – eine packende Geschichte, die sich durch die Wirren der deutschen Teilung zwischen Bonn, Westberlin und der DDR schlängelt.
Die Handlung besticht durch zwei parallel erzählte Schicksale: Julia, eine Frau in ihren mittleren Dreißigern, verliebt sich in den vermeintlichen Traummann Werner. Doch dieser führt ein gefährliches Doppelleben als angeblicher Friedensforscher, der zwischen Bonn und der DDR pendelt. Julia gerät dabei immer tiefer in ein Netz aus Lügen, das sie an ihre physischen und psychischen Grenzen treibt.
Parallel folgt der Roman dem Buchautor Norbert, der in Ostberlin aufwächst und die Unfreiheit der DDR hautnah erlebt. Mit seinem Freund Charly engagiert er sich in der Friedensbewegung. In der legendären Nacht des Berliner Mauerfalls trifft er Julias Tochter Beate aus Westberlin. Später arbeiten die beiden zusammen in der Stasiunterlagenbehörde – dort setzt Beate die Puzzleteile eines perfiden Spiels zusammen und stößt auf eine ungeheure Wahrheit.
Poggio verschränkt damit private Liebesgeschichte mit großer Zeitgeschichte. Der Roman ist eingebettet in die Bonner Republik der 1960er Jahre und den politischen Kampf um Freiheit und Wahrheit in der DDR.
Termin: Montag, 7. April 2026, 18:00 Uhr
Ort: Museumsverwaltung, Friedrichstraße 67, Erkner
Eintritt: 10 EUR
Karten sind erhältlich über das Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner.
Quelle/Flyer: Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner




