Im Beeskower Fontaneviertel ist eine neue Kindertagesstätte eröffnet worden. Bei der Einweihung waren Bundesbauministerin Verena Hubertz, Bildungsminister Gordon Hoffmann und Infrastrukturstaatssekretär Volker-Gerd Westphal vor Ort. Die Einrichtung nimmt Kinder vom Krippenalter bis zum Grundschulalter auf.
Das Gebäude bietet Platz für 192 Kinder – 60 Krippenplätze, 72 Kindergartenplätze und 60 Hortplätze. Der eingeschossige, barrierefreie Neubau ist U-förmig angelegt und in drei Gebäudeflügel für die verschiedenen Altersgruppen unterteilt. Sie umschließen einen Innenhof, der als Spiel- und Begegnungsort dient. An den Schnittstellen der Flügel liegen gemeinschaftlich genutzte Essens- und Multifunktionsräume, ein umlaufender Laubengang mit Dachüberstand sorgt für Schatten und ermöglicht die Nutzung des Außenbereichs auch bei schlechtem Wetter. Die Außenanlagen sind als mittelalterliches Dorf mit altersgerechten Spiel- und Lernbereichen gestaltet. Kinder, Eltern und Fachpersonal waren an Planung und Gestaltung beteiligt.
Die Kita „Benjamin Blümchen“ zieht in den neuen Standort. Da die Fontane-Grundschule direkt angrenzt, entsteht mit gemeinsam genutzter Aula und Turnhalle ein kleiner Bildungscampus der kurzen Wege.
Die Gesamtkosten des Vorhabens beliefen sich auf rund 16 Millionen Euro. Rund 8,5 Millionen Euro davon stammen aus den Städtebauförderprogrammen „Soziale Stadt“ und „Sozialer Zusammenhang“ von Bund und Land, die Stadt Beeskow beteiligte sich mit 4,2 Millionen Euro Eigenmitteln.
Staatssekretär Westphal betonte, die Kita sei barrierefrei und stehe damit auch Kindern mit Einschränkungen zur Verfügung; in der neuen Einrichtung würden künftig fast 200 Kita- und Hortkinder betreut. Bundesministerin Hubertz bezeichnete den Neubau als weiteres Kapitel einer Erfolgsgeschichte: Seit 1991 seien rund 34 Millionen Euro Bundesfinanzhilfen nach Beeskow geflossen, unter anderem für die Sanierung des Bahnhofs, neue Spielplätze und modernisierte Wohngebäude.
Insgesamt unterstützen Bund und Land die Stadt Beeskow seit 1991 mit rund 68,3 Millionen Euro aus verschiedenen Programmen der Städtebauförderung. Zu den geförderten Vorhaben zählten unter anderem die Sanierung des historischen Stadtkerns, der Sankt-Marien-Kirche und der Burg Beeskow sowie die Aufwertung des Bahnhofsumfelds und des Luchgrabens.
Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg




