Frankfurt (Oder) · 18. September 2026Wann startet die Kommunale Wärmeplanung in Frankfurt (Oder)?Die Stadt Frankfurt (Oder) startet ab Oktober 2026 mit der Erarbeitung ihrer Kommunalen Wärmeplanung. Bereits im August wurde dazu ein Werkvertrag zwischen der Stadt und der Frankfurter Dienstleistungsholding GmbH (FDH) geschlossen. Die Stadt beauftragt damit ihr kommunales Tochterunternehmen mit der Durchführung der Planung.Das Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze (Wärmeplanungsgesetz) sowie die Brandenburgische Wärmeplanungsverordnung (BbgWPV) verpflichten Kommunen zur Erstellung einer Kommunalen Wärmeplanung. Sie gilt als strategisches Instrument und bildet einen Fahrplan für eine zukunftsfähige und wirtschaftlich umsetzbare Wärmeversorgung der gesamten Stadt. Ziel ist es, die bestehende Wärmestruktur zu analysieren, Potenziale für erneuerbare Energien, Abwärme und effiziente Versorgungslösungen zu identifizieren und eine langfristige Entwicklungsperspektive für die Wärmeversorgung in Frankfurt (Oder) aufzuzeigen.Über die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und FDH wurde bereits am 28. Januar 2026 im Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz (SVUK) informiert. Mit dem Vertragsabschluss beginnt nun die konkrete Bearbeitung des Vorhabens.Im ersten Schritt werden Daten zur aktuellen Wärmeversorgung erhoben und ausgewertet. Darauf aufbauend werden Potenziale für verschiedene Wärmeversorgungsformen untersucht und Szenarien für die zukünftige Entwicklung erarbeitet. Die Ergebnisse fließen in einen kommunalen Wärmeplan ein, der als strategische Orientierung für Politik, Verwaltung, Planer, Energieversorger, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger dienen soll.„Die Kommunale Wärmeplanung ist für Frankfurt (Oder) von zentraler Bedeutung. Das Fernwärmenetz der Stadtwerke versorgt 19.000 Haushalte, das heißt mehr als 30.000 Menschen. Mit der Kommunalen Wärmeplanung schaffen wir eine wichtige Grundlage für die zukünftige Wärmeversorgung unserer Stadt. Sie zeigt auf, welche Lösungen für unterschiedliche Stadtgebiete langfristig sinnvoll und wirtschaftlich tragfähig sein können. Wir gestalten den Prozess transparent und werden Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt (Oder) frühzeitig informieren und beteiligen", erklärt Oberbürgermeister Dr. Axel Strasser.Start der Erarbeitung: Oktober 2026Beauftragtes Unternehmen: Frankfurter Dienstleistungsholding GmbH (FDH)Vorlage der Planung durch die FDH: bis 31. März 2028Umsetzungsfrist laut Gesetz: bis Mitte 2028 (Wärmeplan & Beschluss der SVV)Gemäß den Vorgaben des Gesetzgebers muss das Vorhaben bis Mitte 2028 umgesetzt sein – in Form eines vorliegenden kommunalen Wärmeplans und eines entsprechenden Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung. Vertraglich ist vereinbart, dass die FDH die von ihr erstellte Planung bis zum 31. März 2028 vorlegt.Die Stadt legt besonderen Wert auf einen nachvollziehbaren Planungsprozess. Bürgerinnen und Bürger sowie politische Gremien werden deshalb regelmäßig über den Fortgang der Arbeiten informiert, unter anderem im SVUK. Über die weiteren Projektschritte und Beteiligungsmöglichkeiten will die Stadt Frankfurt (Oder) rechtzeitig informieren.Quelle: Stadtverwaltung Frankfurt (Oder)





