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Land Brandenburg

Traumaberatung für Betroffene von SBZ- und DDR-Unrecht: Termine im Oktober auch in Fürstenwalde/Spree

Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur bietet Anfang Oktober 2026 erneut Traumaberatungen für ehemals politisch Verfolgte und ihre mitbetroffenen Angehörigen an. Stationen sind Potsdam, Neuruppin, Fürstenwalde/Spree und Senftenberg.

Die Gespräche sind streng vertraulich, auf Wunsch anonym und kostenlos. Für alle Termine ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Die Beratungstermine

Potsdam

Termin:Donnerstag, 1. Oktober 2026, 12:00 bis 16:30 UhrOrt:Aufarbeitungsbehörde, Hegelallee 3, 14467 Potsdam

Neuruppin

Termin:Freitag, 2. Oktober 2026, 13:30 bis 18:00 UhrOrt:Opferhilfe Land Brandenburg e. V., Bilderbogenpassage, Karl-Marx-Straße 33/34, 16816 Neuruppin

Fürstenwalde/Spree

Termin:Montag, 5. Oktober 2026, 11:30 bis 16:30 UhrOrt:Teilhabe- und Kieztreff der AWO, Gartenstraße 40, 15517 Fürstenwalde/Spree

Senftenberg

Termin:Montag, 5. Oktober 2026, 13:30 bis 18:00 UhrOrt:Opferhilfe Land Brandenburg e. V., Ärztehaus, Fischreiherstraße 2, 01968 Senftenberg

Anmeldung erforderlich

Telefon:0331 237292-17E-Mail:traumaberatung@lakd.brandenburg.deDie Beratung kann auch als telefonischer Termin vereinbart werden.

Wer das Angebot nutzen kann

Die Traumaberatung richtet sich an ehemals politisch Verfolgte, die bis heute unter gesundheitlichen Folgen des politischen Unrechts in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR leiden. Ebenso angesprochen sind Angehörige und Menschen, die jemanden begleiten, der in dieser Zeit traumatische Erfahrungen machen musste.

In einem geschützten Rahmen gibt die Aufarbeitungsbeauftragte konkrete Hilfe für den nächsten Schritt im Umgang mit den Brüchen zwischen damals und heute und unterstützt bei der Bewältigung des Alltags.

Weitere Beratungstermine veröffentlicht die Behörde auf ihrer Internetseite aufarbeitung.brandenburg.de.

Quelle: Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur