Brandenburg: Innenministerium ordnet Dauerbeflaggung an
Ab dem 3. Oktober 2026, dem Tag der Deutschen Einheit, werden das Ministerium des Innern und für Kommunales (MIK) in Potsdam und vier Behörden seines Geschäftsbereichs dauerhaft beflaggt. Innenminister Dr. Jan Redmann hat die Dauerbeflaggung angeordnet.
Neben dem Ministerium betrifft die Anordnung das Polizeipräsidium, die Hochschule der Polizei in Oranienburg, die Landesakademie für öffentliche Verwaltung sowie die Landesschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz. Neben Ministerium und Polizeipräsidium sind das die Orte, an denen das Land den Nachwuchs für hoheitliche Aufgaben ausbildet.
Gesetzt werden grundsätzlich die Bundesflagge, die Landesflagge Brandenburgs und die Europaflagge. Die Flaggen bleiben auch nachts gehisst. Die Anordnung gilt bis auf Weiteres. Auf die übrigen Häuser der Landesregierung und deren Geschäftsbereiche hat sie keine unmittelbare Auswirkung.
„Wer für dieses Land arbeitet, arbeitet für das Grundgesetz. Die Flaggen vor unseren Gebäuden machen das jeden Tag sichtbar, für unsere Beschäftigten und für alle, die an ihnen vorbeigehen. Schwarz-Rot-Gold, der rote Adler und die Sterne Europas gehören zusammen. Und sie gehören keinem allein, sondern uns allen.“Innenminister Dr. Jan Redmann
In einem Gastbeitrag in der Märkischen Allgemeinen Zeitung geht Redmann näher auf die symbolische Wirkung der Bundesflagge und ihrer Farben ein. Darin schreibt er:
„Schwarz-Rot-Gold wird benutzt, wenn Menschen ausgegrenzt werden sollen. Redner und Plakate beanspruchen die Farben für sich allein. Andere zucken bei jeder schwarz-rot-goldenen Fahne zusammen und vermuten dahinter eine fragwürdige Gesinnung. Auf manchen CSD-Veranstaltungen ist sie gar unerwünscht. Beides ist falsch und hat dramatische Folgen. Wenn die Mitte die Fahne aus der Hand legt, greifen andere zu.“Dr. Jan Redmann im Gastbeitrag
Quelle: Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg




