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Festival transvocale: 18 Acts aus 14 Ländern in Frankfurt (Oder) und Słubice

Vom 12. bis 14. November 2026 lädt das internationale Musikfestival transvocale zu drei Konzertabenden in Frankfurt (Oder) und Słubice ein. 18 Acts aus 14 Ländern verbinden Indie-Pop, Rock und Jazz mit traditionellen Klangwelten, elektronischen Beats und Weltmusik.

Das grenzüberschreitende Festival macht die deutsch-polnische Doppelstadt erneut zu einem Ort musikalischer Entdeckungen und kultureller Begegnungen. Die 22. transvocale ist eine Koproduktion von Kleist Forum, SMOK und transvocale e. V.

Donnerstag, 12. November: Eröffnung in Słubice

Eröffnet wird das Festival um 18:00 Uhr im Collegium Polonicum in Słubice mit einem Konzert von Fortuna Ehrenfeld. Die Kölner Indie-Pop-Band kehrt nach einjähriger Pause mit dem neuen Album „Live at the Hollywood Bowl“ zurück – poetisch, tanzbar und tröstend. Im Anschluss verbindet die franko-kolumbianische Kontrabassistin und Sängerin Ëda Diaz südamerikanische Rhythmen mit innovativer Elektronik. Den ersten Abend beschließt Happysad, eine der beliebtesten Bands Polens, mit melodischem Rock mit Punk- und Reggae-Einflüssen.

Thanda Choir aus KhayelitshaFoto: Thanda

Freitag, 13. November: Konzerte auf beiden Seiten der Oder

Am zweiten Festivaltag verteilt sich die transvocale auf mehrere Spielorte beiderseits der Oder. Um 19:00 Uhr verwebt Masaa im Theater des Lachens arabische Verse und zeitgenössischen Jazz. Zeitgleich erzählt die polnische Schauspielerin und Sängerin Magdalena Pamuła in der Kulturmanufaktur Gerstenberg intime musikalische Geschichten, begleitet von Klavier, Violine und Kalimba.

Ab 20:30 Uhr präsentiert Daria ze Śląska im Collegium Polonicum ihr drittes Soloalbum „Halo. Co jest grane?“ mit persönlichen, scharfsinnig beobachteten Geschichten. Danach folgen zwei Konzerte parallel: Echa spielen modernen polnischen Alternative-Pop und -Rock im Kleinen Saal des Collegium Polonicum, das Ron Spielman Trio wechselt im Kino des SMOK zwischen Rock, Pop, Blues, Jazz und Folk.

Einen besonderen Höhepunkt setzt der Thanda Choir aus Khayelitsha. Der 15-köpfige südafrikanische Chor verbindet traditionelle Gesangsharmonien mit zeitgenössischen Einflüssen und versteht sich zugleich als kreativer, sicherer Raum für junge Menschen. Um Mitternacht verwandelt Shazalakazoo die Prowincja im SMOK mit „Folkstep“ aus Balkantraditionen, elektronischen Beats und globalen Einflüssen in eine Tanzfläche.

Warszawska Orkiestra Sentymentalna mit ihren InstrumentenFoto: Maciej Niemojewski

Samstag, 14. November: Finale im Kleist Forum

Der letzte Festivaltag findet ganz im Frankfurter Kleist Forum statt. Um 19:00 Uhr beginnen gleich drei Konzerte: John Porter feiert im Foyer das 45-jährige Jubiläum seines für den polnischen Rock wegweisenden Albums „Helicopters“. Auf der Studiobühne verbindet A Cantadeira traditionelle portugiesische Musik mit zeitgenössischer Klangkunst. Zeitgleich zeigt die polnische Sängerin und Multiinstrumentalistin Karolina Tuz mit ihrer Band ein weit gespanntes Programm auf zwölf Instrumenten. Im Anschluss bittet die Warszawska Orkiestra Sentymentalna mit Tangos, Walzern, Foxtrotts und eigenen Kompositionen in den großen Saal.

Ab 21:30 Uhr stehen erneut drei Konzerte zur Wahl: Das belgische Kollektiv Jaune Toujours verbindet Grooves, Bläser und Akkordeon zu einer energiegeladenen Mischung. Renata Przemyk bringt ausdrucksstarken Gesang zwischen Alternative Rock, Art-Pop und Cold Wave auf die Studiobühne, während das estnische Flötenduo Kuula Hetke improvisierte Klangwelten aus Flöten, Stimme und Elektronik erschafft.

Das Festivalfinale gestaltet Tina Dico. Die in Island lebende dänische Singer-Songwriterin ist seit mehr als zwei Jahrzehnten für ihre unverwechselbare Stimme, poetische Ehrlichkeit und die besondere Verbindung zu ihrem Publikum bekannt. Im Herbst 2026 ist sie mit Band und neuen Songs auf Tour.

„Musik kennt keine Grenzen – und genau das macht die transvocale seit vielen Jahren zu einem besonderen Festival. Das Programm lädt dazu ein, Neues zu entdecken, Bekanntes neu zu hören und die verbindende Kraft der Musik gemeinsam zu erleben“, sagen die Festivalkuratoren Piotr Tamborski und Daniel Zein.

Tickets und InformationenTermin:12. bis 14. November 2026Festivalpass:85 € / 340 zł, limitiert, für alle drei Tage; erhältlich im Kleist Forum und im SMOKTagesticket:35 € / 140 zł, ermäßigt 25 € / 100 złVorverkauf:Theaterkasse im Kleist Forum, Deutsch-Polnische Tourist-Information, SMOK, bekannte Vorverkaufsstellen in Frankfurt und Umgebung sowie onlineProgramm:www.transvocale.euReinhören:Line-up als Spotify-Playlist

Quelle: Kleist Forum Frankfurt (Oder)