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Das Letzte Kleinod erweckt Geschichte zum Leben

In der ehemaligen Polytechnischen Oberschule an der Bischofstraße in Frankfurt (Oder) findet schon lange kein Unterricht mehr statt. Die stillen Gänge und leeren Klassenräume erzählen stumme Geschichten einer vergangenen Zeit. Das Gebäude, das kürzlich noch dem Abriss geweiht schien, steht nun unter Denkmalschutz – und erlebt eine poetische Wiedergeburt.

Ein kollektives Gedächtnis erwacht

Bereits jetzt erstrahlt die ehemalige Schule in einem neuen Licht: Das Letzte Kleinod probt seit Anfang Juli die Vorstellung JACQUELINE in den historischen Mauern. Private Fotos werden als Lichtinstallation auf die Gebäudefassade projiziert und lassen ein kollektives Fotoalbum der Stadt Frankfurt (Oder) entstehen. Diese bewegende Vorschau auf das kommende Theaterprojekt ist kostenfrei zu erleben:

  • Freitag,     25.07. um 21:30 Uhr
  • Dienstag,  29.07. um 21:30 Uhr
  • Freitag,     01.08. um 21:30 Uhr

JACQUELINE – Wenn Erinnerungen lebendig werden

Für die Vorstellung JACQUELINE werden die längst verschlossenen Türen und Fenster der leerstehenden Schule wieder geöffnet. Auf den Gängen und in den Klassenräumen ist das Leben zurückgekehrt. Nach den Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen werden Szenen gestaltet, die ein Stück Lebensgeschichte von Heranwachsenden widerspiegeln – von ihrer Schulzeit bis zur Wende.

Zwischen originalen Objekten und Möbeln geht das Publikum auf eine eindringliche Zeitreise durch das letzte Jahrzehnt der DDR. Die authentischen Räume werden zu Bühnen der Vergangenheit, wo Geschichte nicht nur erzählt, sondern erlebt wird.

Tickets und Information

Karten für JACQUELINE sind erhältlich unter: www.kleistforum.de

In Zusammenarbeit mit dem Kleist Forum und mit freundlicher Förderung durch den Fonds Darstellende Künste, das MWFK Brandenburg und das Kulturbüro Frankfurt (Oder).

Vorschaubild: Fotografie: Serhat Divrik
Quelle: Das Letzte Kleinod

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