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Tanzen, Basteln, Ertasten und gemeinsam Staunen – der Europäische Protesttag zur Gleichstellung für Menschen mit Behinderung wurde in Erkner mit einem abwechslungsreichen Aktionstag begangen. Schülerinnen und Schüler aus der Löcknitz-Grundschule, der Regine-Hildebrandt-Schule, der Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt „Lernen“ sowie dem Carl-Bechstein-Gymnasium nahmen teil.

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Der Tag startete mit dem Film „Blindgänger“ im Kino Movieland. Anschließend lud der Rathauspark zum Mitmachen ein: Armbänder gestalten, Torwandschießen, Sinnesspiele und Geschicklichkeitsaufgaben, bei denen Gruppen gemeinsam ans Ziel kommen mussten.

Herzstück des Aktionstages war ein „Gallery Walk“, bei dem Kinder mit und ohne Einschränkungen gemeinsam Kunstwerke betrachteten, die sich mit der Frage „Was schränkt mich im Leben ein? Wo werde ich behindert?“ auseinandersetzten. Auch Mitarbeitende der Stadtverwaltung nahmen sich Zeit für die Werke.

Bürgermeister Henryk Pilz mischte sich unter die Schülerinnen und Schüler und brachte es in seinem Grußwort auf den Punkt: „Wir haben in Erkner schon eine Menge hinsichtlich der Inklusion erreicht. Aber auch wir müssen noch offener und transparenter werden.“ Kurz darauf ließ er sich von den Kindern zeigen, wie das Mitmachlied „Gute Laune“ getanzt wird.

Den Abschluss bildete eine zweite Kinovorstellung – gezeigt wurde der amerikanische Spielfilm „Wunder“ aus dem Jahr 2017.

Die Werke des „Gallery Walk“ sind noch bis Montag, dem 1. Juni 2026, um 14 Uhr, im Rathaus auf der dritten Ebene zu sehen – inklusive des gesamten Heimatfest-Wochenendes.


Vorschaubild: Erkners Gleichstellungsbeauftragte Susann Hotze erklärt auf dem „Gallery Walk“ ein Bild. Fotoquelle Daniela Sell I Stadt Erkner
Quelle: Stadtverwaltung Erkner

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