Erfahrungen von Betroffenen gefragt: Frankfurt (Oder) lädt zur anonymen Befragung für den neuen Psychiatrieplan ein
Die Stadt Frankfurt (Oder) erstellt in diesem Jahr einen neuen Psychiatrieplan. Ziel ist es, die aktuelle Versorgungssituation von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen abzubilden, bestehende Unterstützungsangebote sichtbar zu machen und mögliche Versorgungslücken zu erkennen.

Um den Psychiatrieplan möglichst lebensnah an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen in Frankfurt (Oder) auszurichten, möchte die Stadt insbesondere die Erfahrungen von Bürgerinnen und Bürgern einbeziehen, die selbst psychisch erkrankt sind oder sich in der Vergangenheit in einer psychischen Krise befunden haben.
Persönliche Erfahrungen sind wertvoll
Die Stadt lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dazu ein, an einer kurzen und anonymen Online-Befragung teilzunehmen. Gefragt wird unter anderem nach persönlichen Erfahrungen mit Unterstützungs- und Versorgungsangeboten sowie danach, was Menschen in psychischen Krisen aus ihrer Sicht benötigen.
Zur Umfrage geht es unter: survey.lamapoll.de/Experten-aus-Erfahrung
Die Teilnahme nimmt nur wenig Zeit in Anspruch und ist bis zum 25. September 2026 möglich.
Anonym und freiwillig
Die Befragung wird streng anonym durchgeführt. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben, die Rückschlüsse auf einzelne Teilnehmerinnen oder Teilnehmer ermöglichen. Die Antworten werden ausschließlich zusammengefasst und kumuliert ausgewertet.
Die Teilnahme ist freiwillig. Da die Auseinandersetzung mit persönlichen Erfahrungen psychischer Erkrankungen oder Krisen emotional belastend sein kann, kann die Befragung jederzeit ohne Angabe von Gründen abgebrochen werden.
Unterstützung bei Bedarf
Die Stadt bittet alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, während und nach der Befragung gut auf sich zu achten. Wer während oder nach der Teilnahme Unterstützung benötigt, kann sich an kostenlose und anonyme Hilfsangebote wenden:
TelefonSeelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 – kostenfrei und rund um die Uhr
Info-Telefon Depression: 0800 33 44 533
Nummer gegen Kummer: 116 111 – für Kinder und Jugendliche
In akuten Krisen: 112 oder die Notaufnahme des Klinikums Frankfurt (Oder)
Weitere psychosoziale Unterstützungsangebote in Frankfurt (Oder) sind im „Wegweiser psychosoziale Hilfen" zusammengestellt, der auf der Internetseite der Stadtverwaltung zu finden ist.
Quelle: Stadt Frankfurt (Oder)



