Skip to main content

Traumaberatung bei DDR-Unrecht: Termin in Fürstenwalde

Wer noch immer unter den Folgen politischer Verfolgung in der SBZ oder DDR leidet, kann im November eine kostenlose Traumaberatung in Anspruch nehmen. Einer von vier Beratungsorten im Land ist Fürstenwalde/Spree.

Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur bietet die Beratung für ehemals politisch Verfolgte an, die durch politisches Unrecht in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR gesundheitliche Schäden erlitten haben. Auch mitbetroffene Angehörige können das Angebot nutzen.

Angesprochen sind alle, die sich durch die Folgen des erlittenen Unrechts stark belastet fühlen oder die einen Menschen begleiten, der in der SBZ und DDR traumatische Erfahrungen machen musste. In einem geschützten Rahmen erhalten Ratsuchende konkrete Hilfe für den nächsten Schritt im Umgang mit den vielen Zerrissenheiten zwischen Damals und Heute sowie Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags.

Die Beratung ist streng vertraulich, auf Wunsch anonym und kostenlos. Sie kann auch als telefonischer Termin vereinbart werden. Für alle Termine ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Beratungstermine im November

Fürstenwalde/Spree
Montag,2. November 2026, 11:30 bis 16:30 UhrTeilhabe- und Kieztreff der AWO, Gartenstraße 40, 15517 Fürstenwalde/Spree
Senftenberg
Montag,2. November 2026, 13:30 bis 18:00 UhrOpferhilfe Land Brandenburg e. V., Ärztehaus, Fischreiherstraße 2, 01968 Senftenberg
Potsdam
Donnerstag,5. November 2026, 12:00 bis 16:30 UhrAufarbeitungsbehörde, Hegelallee 3, 14467 Potsdam
Neuruppin
Freitag,6. November 2026, 13:30 bis 18:00 UhrOpferhilfe Land Brandenburg e. V., Bilderbogenpassage, Karl-Marx-Straße 33/34, 16816 Neuruppin

Anmeldung

Telefon:0331 237292-17

Quelle: Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur