25 Jahre Hospiz Regine-Hildebrandt-Haus
Am 1. November 2001 öffnete das Hospiz Regine-Hildebrandt-Haus in Frankfurt (Oder) seine Türen, am 1. November 2026 jährt sich die Eröffnung zum 25. Mal. Seitdem werden dort schwerstkranke und sterbende Menschen begleitet, damit sie ihren letzten Lebensabschnitt in Würde, Geborgenheit und nach ihren eigenen Wünschen gestalten können.
Eingeweiht wurde das damalige Hospiz in der Kantstraße von seiner Namensgeberin persönlich: der brandenburgischen Sozialministerin Dr. Regine Hildebrandt. Ihr Name steht für Menschlichkeit, Nähe und soziales Engagement.
Neubau in der Bergstraße

Mit dem Umzug in den Neubau in der Bergstraße im Jahr 2021 erweiterten sich die Möglichkeiten des Hauses. 13 Einzelzimmer mit eigener Terrasse, wohnliche Gemeinschaftsräume und gestaltete Rückzugsorte bieten seitdem mehr Raum für Privatsphäre und gemeinsame Zeit. Mehrere Kaninchen und Fische im Aquarium leisten den Gästen tierische Gesellschaft. In der Badelandschaft sorgt ein besonderer „Blick aufs Meer“ für eine angenehme Atmosphäre, und der Raum der Stille bietet Gästen und Angehörigen einen Ort des Rückzugs, der Besinnung und des Gedenkens. Gekocht wird täglich frisch vor Ort, denn gutes Essen gehört zur Lebensqualität.

Das Hospiz liegt auf einem rund 5.500 Quadratmeter großen, geschützten Grundstück in zentraler Lage. Früher befand sich dort der Wirtschaftshof der Stadt, der bereits seit einigen Jahren stillgelegt war.
Mehr als Pflege

Hospizarbeit bedeute weit mehr als Pflege, heißt es aus dem Regine-Hildebrandt-Haus: da zu sein, zuzuhören, Ängste zu lindern und Wünsche ernst zu nehmen. Dazu gehöre auch, Lebensqualität zu ermöglichen, Angehörige zu unterstützen und Menschen auf ihrem letzten Weg mit Würde, Respekt und Wärme zu begleiten.

Zum Jubiläum dankt das Hospiz allen Mitarbeitenden, den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die diesen Weg mitgestaltet haben und sich täglich dafür einsetzen, dass das Regine-Hildebrandt-Haus ein Ort der Geborgenheit bleibt.
Quelle: Wichern Diakonie | Fotos: Wichern Diakonie




