Ein kräftiges Sturmtief kündigt sich an: Der Deutsche Wetterdienst warnt für die kommenden Tage vor einer extremen Wetterlage in Brandenburg. Besonders am Freitag, 9. Januar, wird starker böiger Ostwind erwartet, der heftige Schneeverwehungen mit sich bringen kann.


Einsatzkräfte in Alarmbereitschaft
Brandenburgs Innenminister René Wilke versicherte am Mittwoch in Potsdam, dass Feuerwehren und Polizei auf mögliche Extremwetterlagen vorbereitet seien. Durch intensive Abstimmungen zwischen dem Innenministerium und den kommunalen Behörden sei ein einheitlicher Kenntnisstand gewährleistet und alle zuständigen Stellen entsprechend sensibilisiert.
Gleichzeitig richtete Wilke einen eindringlichen Appell an die Brandenburgerinnen und Brandenburger: „Der Winter zeigt sich ab Freitag von seiner rauen Seite. Nach den aktuellen Wetterprognosen müssen wir in weiten Teilen des Landes mit starkem Schneefall, Schneeverwehungen sowie teilweise glatten Straßen und Fußwegen rechnen.“ Sein Rat: „Ich bitte daher alle Bürgerinnen und Bürger, sofern möglich, auf nicht notwendige Fahrten und Spaziergänge zu verzichten.“
Mehrere Warnkanäle aktiv
Die Bevölkerung wird über verschiedene Kanäle informiert: Warn-Apps wie Katwarn und Nina sowie Cell Broadcast senden Massennachrichten direkt auf Smartphones. Zusätzlich werden Warnungen über Radio und Fernsehen verbreitet. Aktuelle Informationen stellt zudem der Deutsche Wetterdienst auf seiner Webseite unter https://www.dwd.de/DE/wetter/warnungen_landkreise/warnWetter_node.html bereit.
Vorsorge für den Notfall
Für die Versorgung in Notlagen hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hilfreiche Tipps und Checklisten auf seiner Internetseite bbk.bund.de veröffentlicht. Die Behörden raten, diese Hinweise zu beachten und sich rechtzeitig auf mögliche Einschränkungen vorzubereiten.
Die Warnung ist klar: Wer kann, sollte am Freitag zu Hause bleiben und unnötige Wege vermeiden. Die Wetterprognosen sind ernst zu nehmen.




