Skip to main content

Erkner: Familienstreit endet mit Taser-Einsatz

Werbung

Am frühen Samstagmorgen, 17. Januar, gegen 0:30 Uhr kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 55-jährigen Mann und seinem 30-jährigen Sohn. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten fest, dass der Vater den Sohn schlug. Als die Beamten einschritten, attackierte der Vater plötzlich einen Polizisten. Er wurde zu Boden gebracht und gefesselt.

Daraufhin riss der Sohn einen anderen Beamten zu Boden und versuchte, in Richtung dessen Dienstwaffe zu greifen. Da eine Fesselung mit einfacher körperlicher Gewalt nicht gelang, wurde nach mehrfacher Androhung ein Distanzelektroimpulsgerät (Taser) im Kontaktmodus eingesetzt. Anschließend konnte der Mann gefesselt werden.

Während der Maßnahmen beleidigte der 30-Jährige die Polizisten mehrfach. Da er sich nicht beruhigte, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Der Vater erhielt einen Platzverweis, dem er nachkam. Zudem wurde bekannt, dass vor Eintreffen der Polizei eine weitere Person beim Schlichtungsversuch vom Sohn geschlagen worden war.

Erkner: Drogenfahrt nach Unfall aufgedeckt

Am späten Freitagnachmittag, 16. Januar, fiel Polizeibeamten bei einer Unfallaufnahme das Verhalten eines 48-jährigen Beteiligten auf. Der glasige Blick des Mannes machte sie stutzig. Ein mit seinem Einverständnis durchgeführter Drogenschnelltest war positiv auf Amphetamine. Im Polizeirevier wurde dem Beschuldigten eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.

Frankfurt (Oder): Angriff mit Reizgas und Schlagstock

Am Samstagabend, 17. Januar, gegen 20 Uhr erschien ein 18-jähriger Deutscher in Begleitung von mindestens fünf weiteren Personen an der Wohnung eines 35-jährigen Iraners in der Prager Straße. Als dieser die Tür öffnete, griff der 18-Jährige ihn mit Reizgas und einem Schlagstock an. Der 35-Jährige wehrte sich mit einer Eisenstange, woraufhin die Personengruppe flüchtete. Der Angegriffene erlitt leichte Verletzungen und wurde im Krankenhaus behandelt.

Etwa eine Stunde später konnte der 18-Jährige in der Lennéstraße im Zuge eines anderen Einsatzes angetroffen werden. Bei der Personenkontrolle leistete er aktiven Widerstand und wurde durch körperliche Gewalt zu Boden gebracht. Da er sich nicht beruhigte, wurde er in Gewahrsam genommen. Während der Gewahrsamnahme versuchte er, einen Beamten zu schlagen. Der Schlag wurde geblockt, der Täter fiel zu Boden und erlitt eine Knieverletzung. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Klinikum Markendorf, wo auf Anordnung des Bereitschaftsstaatsanwalts eine Blutprobe entnommen wurde.

Als Motiv für den Angriff gab der 18-Jährige eine angeblich von dem Geschädigten gegen seine Schwester begangene Straftat an. Der 35-Jährige vermutet dagegen eine von ihm im letzten Jahr erstattete Anzeige als Hintergrund. Die Ermittlungen dauern an.

Templin: Drogenfahrt im Ortsteil Hindenburg

Am Freitagvormittag, 16. Januar, stoppten Polizeibeamte in Templin-Hindenburg einen Pkw mit ortsansässigem Kennzeichen. Während der Verkehrskontrolle ergaben sich bei dem Fahrzeugführer Verdachtsmomente auf den Konsum berauschender Substanzen. Ein freiwilliger Drogenschnelltest bestätigte die Einnahme verbotener Substanzen. Daraufhin wurde im Krankenhaus Templin eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde untersagt, gegen den Mann wurde Anzeige erstattet.

Prenzlau: Einbrecher übernachtet in Gartenlaube

Ein ungewöhnlicher Fall beschäftigte die Polizei am Samstagmittag, 17. Januar, in Prenzlau. Der Besitzer einer Laube hinter dem „Turm Carree“ bemerkte, dass in sein Domizil gewaltsam eingebrochen wurde. Die alarmierten Beamten stellten insgesamt fünf angegriffene Lauben fest. Überraschend fanden sie in einer geöffneten Laube einen Mann vor, der dort genächtigt und zuvor Lebensmittel aus den verschiedenen Lauben verzehrt hatte. Eine plausible Erklärung für seinen Aufenthalt konnte der Mann nicht abgeben. Bei der Kontrolle stellte sich zudem heraus, dass gegen ihn ein mehrmonatiger Haftbefehl vorlag. Er wurde festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Schwedt/Oder: Räuberischer Angriff am Busbahnhof

Am Samstagabend, 17. Januar, kam es am Zentralen Busbahnhof in Schwedt/Oder zu einem gewalttätigen Vorfall. Zwei Beschuldigte trafen dort mit einem Geschädigten zusammen. Aus bislang unbekannten Gründen gerieten die Parteien in Streit. Die beiden Beschuldigten forderten Bargeld, und als der Geschädigte ablehnte, würgte einer ihn von hinten, während der andere ihn von vorne attackierte. Die Jacke des Mannes mit Bargeld wurde entwendet. Nach Fahndungsmaßnahmen konnten die beiden Täter in einem Zug angetroffen werden.

Die Versionen zum Tathergang unterscheiden sich erheblich: Die Beschuldigten gaben an, sie wollten eine verschreibungspflichtige Flüssigkeit kaufen. Als ihnen der Preis zu hoch war, habe der spätere Geschädigte sie mit einem Messer bedroht, woraufhin sie sich gewehrt hätten. Das beschriebene Messer wurde im Nahbereich gefunden. Die beiden Jugendlichen wurden an ihre gesetzlichen Vertreter übergeben. Die Kriminalpolizei ermittelt nun die genauen Umstände.

Eberswalde: Streit im Auto eskaliert

Am Freitagvormittag, 16. Januar, saßen zwei männliche und zwei weibliche Personen gemeinsam in einem Fahrzeug im Brandenburgischen Viertel in Eberswalde. Der Streit zwischen ihnen eskalierte in eine körperliche Auseinandersetzung, bei der wechselseitig geschlagen und getreten wurde. Die Kriminalpolizei ermittelt die Hintergründe der Eskalation.

Zepernick: Einbrecher durchwühlen Einfamilienhaus

Unbekannte Täter brachen zwischen Mittwoch, 14. Januar, und Freitag, 16. Januar, in ein Einfamilienhaus in Zepernick ein. Sie schlugen eine Terrassentürscheibe ein und durchwühlten alle Räume. Angaben zum Diebesgut konnten zunächst nicht gemacht werden. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und übernahm die Ermittlungen.

Eberswalde: Attacke auf Rettungskräfte in der Nacht zu Sonntag

In der Nacht von Samstag, 17. Januar, auf Sonntag, 18. Januar, wollten Rettungssanitäter in der Rettungsstelle Eberswalde einer alkoholisierten Person beim Laufen helfen. Als sie den Mann stützten, reagierte dieser aggressiv und versuchte, die Sanitäter mit Fäusten zu schlagen, was jedoch misslang. Die Person musste kurzzeitig von der Polizei fixiert werden. Nach erfolgreicher ärztlicher Behandlung wurde der Mann wieder nach Hause entlassen. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Eiche: Betrunkener fährt ohne Führerschein in den Graben

In der Nacht von Samstag, 17. Januar, auf Sonntag, 18. Januar, meldeten Zeugen der Polizei in Eiche einen im Graben stehenden Pkw. Die Beamten fanden den alkoholisierten Fahrzeugführer im Fahrzeug vor, der noch immer versuchte, sich freizufahren. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,71 Promille. Zudem konnte der Mann keinen gültigen Führerschein vorweisen. Da er keinen ordentlichen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er zunächst im Polizeigewahrsam ausnüchtern.

Rüdersdorf: Graffiti-Sprayer auf frischer Tat ertappt

Am Freitagabend, 16. Januar, gegen 22:15 Uhr bemerkte der Sicherheitsdienst des Museumsparks Rüdersdorf drei Personen, die eine Mauer in der Heinitzstraße mit silberfarbener Sprühfarbe besprühten. Die Täter brachten einen unleserlichen Schriftzug mit Ausmaßen von etwa 1,50 mal 0,80 Metern an. Beim Erkennen des Sicherheitsdienstes flüchteten alle drei zunächst zu Fuß. Dem Sicherheitsdienst gelang es jedoch, einen Tatverdächtigen zu stellen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Bei dem Beschuldigten wurden diverse Spraydosen sichergestellt. Gegen ihn und seine Mittäter wird nun ermittelt.

Neuenhagen, Vogelsdorf, Eggersdorf: Serie von Wohnungseinbrüchen

Im Bereich Neuenhagen ereigneten sich mehrere Wohnungseinbrüche und Einbruchsversuche. In allen Fällen drangen unbekannte Täter über gewaltsam geöffnete oder eingeschlagene Fenster in Einfamilienhäuser ein oder versuchten dies.

Zwischen dem 14. und 17. Januar wurde in ein Haus in der Stralsunder Straße in Neuenhagen eingebrochen, während die Bewohner im Urlaub waren. Die Täter gelangten über ein rückwärtiges Badezimmerfenster ins Haus und durchsuchten mehrere Räume. Der Schaden wird mit etwa 500 Euro beziffert.

Am Freitag, 17. Januar, ereigneten sich weitere Taten in Eggersdorf, Vogelsdorf und Petershagen. In Eggersdorf (Wagnerstraße und Mittelstraße) blieb es zweimal beim Versuch, nachdem Fenster beschädigt wurden. In Vogelsdorf (Heinestraße) drangen Unbekannte über ein manipuliertes Fenster ein und durchwühlten mehrere Bereiche. In Petershagen (Lessingstraße) schlugen Unbekannte ein Fenster ein, durchsuchten Räume und flüchteten über die Terrassentür. Der Schaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Ein Fährtenhund verfolgte eine Spur bis zum S-Bahnhof Petershagen-Nord, wo sie sich am P+R-Parkplatz verlor.

Bad Freienwalde: Wohnhaus nach Brand unbewohnbar

Am Sonntagmorgen, 18. Januar, kam es in den frühen Morgenstunden in der Frankfurter Straße 54 zu einem Brand. Nach bisherigen Erkenntnissen entzündete ein stark dementer Bewohner gegen 6:15 Uhr Papier in einem Schuppen auf dem Grundstück. Der Mann verließ anschließend den Schuppen, der kurz darauf in Vollbrand geriet. Das Feuer griff auf das direkt angrenzende mittlere der insgesamt drei Wohnhäuser auf dem Grundstück über. Dieses Gebäude wurde erheblich beschädigt und ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die beiden weiteren Häuser blieben unversehrt. Die betroffenen Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen und wurden vorübergehend bei Angehörigen untergebracht. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an.


Quelle: PD Ost

Leave a Reply