Wer seinen alten Führerschein umtauschen muss, kennt das Prozedere: Termin vereinbaren, Wartezeit einplanen, persönlich erscheinen – und dann vielleicht noch einmal zur Abholung. Der Landkreis Oder-Spree macht das jetzt deutlich einfacher.

Antrag per Post – Führerschein kommt nach Hause
Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger den Pflichtumtausch komplett ohne persönliche Vorsprache erledigen. Der Antrag wird einfach per Post an die Führerscheinstelle geschickt oder in einen der Briefkästen des Landkreises eingeworfen – der neue Führerschein kommt dann per Direktversand zurück. Ein Gang zur Behörde ist weder für die Antragstellung noch für die Abholung nötig.
Ein weiterer Vorteil: Vollständige Direktversand-Anträge werden bevorzugt bearbeitet.
Diese Unterlagen müssen im Umschlag sein
Damit der Antrag ohne Rückfragen bearbeitet werden kann, müssen folgende Dokumente vollständig beigelegt sein: das ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular (zweiseitig, mit aktuellem Foto auf der Vorderseite), eine Kopie des Personalausweises oder des Reisepasses mit aktueller Meldebescheinigung (nicht älter als drei Monate), der Original-Führerschein sowie ein aktuelles biometrisches Passbild in Papierform.
Wichtig: Unvollständige Anträge können nicht bearbeitet werden, und der Führerschein muss zwingend im Original eingeschickt werden – keine Kopie.
Und wenn der Führerschein gerade gebraucht wird?
Nach Eingang des vollständigen Antrags erhalten Antragstellende eine Bestätigung, dass der neue Führerschein bei der Bundesdruckerei in Auftrag gegeben wurde. Dieses Schreiben kann als vorläufiger Ersatznachweis verwendet werden. Die Bearbeitungszeit bei der Bundesdruckerei beträgt aktuell bis zu vier Wochen.
Wer muss überhaupt umtauschen?
Ob der eigene Führerschein vom Pflichtumtausch betroffen ist, hängt vom Geburtsjahr bzw. vom Ausstellungsdatum des Dokuments ab. Alle Fristen und Informationen hat der Landkreis auf seiner Webseite zusammengestellt: landkreis-oder-spree.de → Verkehr → Führerschein
Briefkästen des Landkreises – hier können Anträge eingeworfen werden
Wer den Postweg scheut, kann den Umschlag auch direkt bei einem der fünf Briefkastenstandorte einwerfen: in Beeskow (Rathenaustraße 13A), Eisenhüttenstadt (Karl-Marx-Straße 35C), Erkner (Ladestraße 1), Fürstenwalde (Am Bahnhof 1E) und Schöneiche bei Berlin (Rüdersdorfer Straße 65).
Wer lieber persönlich vorspricht: Auch das bleibt weiterhin möglich – allerdings in der Regel mit Terminbindung und längeren Wartezeiten.
Quelle: LOS




