Am 24. Februar jährt sich der Beginn der umfassenden russischen Invasion in der Ukraine zum vierten Mal. Brandenburgs Landesintegrationsbeauftragte Diana Gonzalez Olivo hat aus diesem Anlass zum gemeinsamen Gedenken und zu anhaltender Solidarität aufgerufen – und zugleich das Engagement der ukrainischen Gemeinschaft im Land gewürdigt.

„Die Hoffnung, in die Ukraine zurückzukehren und Angehörige wieder sehen zu können, schwindet von Tag zu Tag. Ein unvorstellbares Schicksal“, so Gonzalez Olivo. Besonders hob sie die Arbeit ukrainischer Organisationen hervor, die seit Kriegsbeginn wichtige Brücken zwischen der ukrainischen Community und der Aufnahmegesellschaft bauen.
Dr. Volodymyr Kokhan vom Potsdamer Verein PUSH UA erinnert daran, dass der Kampf der Ukraine bereits zwölf Jahre andauert: „Trotz schwerer Angriffe auf die Energieinfrastruktur und eines besonders harten Winters halten viele Menschen an ihrem Alltag fest. Die Unterstützung aus Deutschland und insbesondere aus Brandenburg gibt vielen Hoffnung.“
Dan Grabov von der Ukraine-Hilfe Potsdam e.V. mahnt, den Krieg nicht zur bloßen Schlagzeile werden zu lassen: „Die Opfer des Krieges sind unsere Nachbarn – sie brauchen weiterhin Aufmerksamkeit und Mitmenschlichkeit.“
Gedenkveranstaltungen am 24. Februar 2026
In Potsdam findet um 16:45 Uhr auf dem Alten Markt eine Solidaritätskundgebung statt. Um 18:30 Uhr zeigt das Thalia-Programmkino (Rudolf-Breitscheid-Straße 50) den Dokumentarfilm „2000 Meters to Andriivka“ von Mstyslav Chernov.
In Frankfurt (Oder) startet um 17:00 Uhr vom Rathaus aus die Kundgebung „Licht in der Dunkelheit“ in Solidarität mit der Ukraine.
Quelle: MIK Land Brandenburg




