Das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt (BSOF) entführt am 17. April in eine Welt musikalischer Grenzüberschreitungen. Das 7. Philharmonische Konzert vereint zwei amerikanische Meisterwerke: Wynton Marsalis‘ faszinierendes Trompetenkonzert und Antonín Dvořáks weltberühmte Sinfonie „Aus der Neuen Welt“.
Wynton Marsalis – Ein musikalisches Genie
Wynton Marsalis gehört zu den größten Musikern unserer Zeit. Mit Anfang 20 versetzte der Trompeter und Komponist die Musikwelt in Staunen, als ihm 1983 das Einmalige gelang: Er gewann gleichzeitig einen Grammy in den Sparten Klassik und Jazz. Seitdem fasziniert er Fans auf der ganzen Welt mit Konzerten, Kompositionen und seinen musikalischen Grenzüberschreitungen zwischen den Genres.
Sein Trompetenkonzert ist ein groß angelegter musikalischer Schmelztiegel feinster Farbgebung. Es bringt so gut wie alle Stile und Einflüsse zusammen, die dem Komponisten wichtig sind – von Jazz über klassische Formen bis hin zu amerikanischen Traditionen. Das Ergebnis ist ein wunderbares, faszinierendes Werk.
Simon Höfele – Der ideale Interpret
Den Solopart spielt der OPUS KLASSIK-Preisträger Simon Höfele. Dieser Ausnahmtrompeter bewegt sich mit traumwandlerischer Sicherheit zwischen den Genres und gehört zu den besten und zugleich bekanntesten Trompetern seiner Generation. Er spielt mit höchster Qualität ein Repertoire von beeindruckender Bandbreite.

©Simon Höfele
Simon Höfele gastiert regelmäßig bei herausragenden Klangkörpern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra und dem BBC Symphony Orchestra. Er hat mit großen Dirigenten wie Joana Mallwitz und Markus Stenz zusammengearbeitet. 2021/22 war er Künstler in Residence des BSOF und begeisterte das Publikum an der Oder mit seiner Klasse und Vielseitigkeit. Ein passenderer Interpret für Marsalis‘ Konzert lässt sich kaum finden.
Dvořáks „Aus der Neuen Welt“ – Ein Klassiker für die Ewigkeit
Das zweite große Werk des Abends ist Antonín Dvořáks unsterbliche Sinfonie „Aus der Neuen Welt“. Sie begründete eine neue, US-amerikanische Musiktradition und ist eine der klangschönsten und beliebtesten Sinfonien des 19. Jahrhunderts.
Die Sinfonie ist beeinflusst von den Liedern amerikanischer Ureinwohner, den Spirituals der Afroamerikaner und den Klängen und Melodien, die Europäer nach Amerika mitbrachten. Dvořák streut dabei sein unerreichtes böhmisches Kolorit ein – eine geniale Mischung, die einen großen Hörgenuss schafft.
Steven Sloane – Ein gefeierten Dirigent
Das Konzert leitet der amerikanisch-israelische Dirigent Steven Sloane, der für seine Feinfühligkeit gefeiert wird. Er war unter anderem Künstlerischer Leiter der Kulturhauptstadt Ruhr 2010. International arbeitet dieser gefragte Dirigent mit Spitzenorchestern wie der London Philharmonic Orchestra, der San Francisco Symphony, der Israel Philharmonic, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, der Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo und dem Chicago Symphony Orchestra zusammen.
Termin und Tickets
Donnerstag, 17. April 2026, 19:30 Uhr, Kleist Forum. Tickets ab 16 Euro unter bsof.de, Telefon 0335 40 10 120, info@bsof.de oder an der Abendkasse.
Fotos: © Simon Höfele
Quelle: Stadtverwaltung Frankfurt (Oder)




