Erkner: Ladendiebe erzwingen Flucht mit Messer
Am Nachmittag des Dienstags, 21. April 2026, betraten zwei Männer die Filiale eines Discounters in der Neu Zittauer Straße. Sie führten einen Rucksack mit sich, den sie mit Kaffee und Lebensmitteln füllten. Dies blieb jedoch nicht unbemerkt. Als das Duo den Kassenbereich ohne zu bezahlen passieren wollte, wurden die beiden von Mitarbeitern angesprochen. Daraufhin zog einer der Täter ein Messer und verlangte die Freigabe der Tür. So konnten beide entkommen. Nach ersten Erkenntnissen sprangen sie in einen grauen Pkw, in dem eine dritte Person gewartet hatte. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Storkow (Mark): Offener Haftbefehl bei Verkehrskontrolle
Am frühen Abend des Dienstags, 21. April 2026, hielten Polizisten in der Beeskower Chaussee einen Audi zur Kontrolle an. Am Steuer saß ein 67-jähriger Mann, gegen den ein offener Haftbefehl vorlag. Da er die alternativ ausgesprochene Geldstrafe zahlen konnte, blieb ihm der Aufenthalt in einer Justizvollzugsanstalt erspart. Zudem stellte sich heraus, dass für den Audi seit geraumer Zeit kein Versicherungsschutz mehr bestand. Der deutsche Staatsbürger musste sich eine Mitfahrgelegenheit suchen und ist nun wiederum ein Fall für die Justiz.
Tauche-Lindenberg: Einbruch in Firmengebäude
Am Vormittag des Mittwochs, 22. April 2026, wurden Polizisten nach Lindenberg gerufen. Dort hatten sich in der vorangegangenen Nacht Einbrecher Zutritt zu einem Gewerbegrundstück verschafft und waren in das Firmengebäude eingedrungen. Nach ersten Erkenntnissen erbeuteten sie etwas Bargeld. Der angerichtete Sachschaden übersteigt den Wert des Diebesguts jedoch um ein Vielfaches. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Eisenhüttenstadt: Einbruch in Kellerverschlag
In der Nacht zum Dienstag, 21. April 2026, gelangten bislang Unbekannte in den Keller eines Mehrfamilienhauses im Diesterwegring. Dort brachen sie mit roher Gewalt die Tür eines Verschlags auf und entwendeten ein BMX-Rad sowie Zubehörteile. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Prenzlau: Gestohlenes Motorrad wieder aufgefunden
In der Mittagszeit des Dienstags, 21. April 2026, meldete sich ein Zeuge bei der Polizei, um den Fund eines offensichtlich gestohlenen Motorrades anzuzeigen. Die 125-ccm-Maschine war in einem Garagenkomplex am Robert-Schulz-Ring abgestellt worden. Wer sich an dem Krad vergriffen hat, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei.
Hintergrund – Ausgangsmeldung: Am Vormittag des 21. April 2026 war im Georg-Dreke-Ring ein Motorrad gestohlen worden. Die mit einer Kette gesicherte 125-ccm-Maschine war verschwunden; Teile der durchtrennten Kette lagen noch in unmittelbarer Nähe. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Templin: Verdacht auf Verkehrsunfallflucht (I) auf Parkplatz
Am Nachmittag des Dienstags, 21. April 2026, wandte sich der Halter eines Fiats an die Polizei, nachdem er festgestellt hatte, dass ein bislang unbekanntes Fahrzeug gegen seinen Wagen geprallt und anschließend weitergefahren war. Der Vorfall ereignete sich zwischen 16:00 Uhr und 16:50 Uhr auf dem Parkplatz eines Restaurants in der Oberen Mühlenstraße. Die Kriminalpolizei der Inspektion Uckermark ermittelt wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht.
Templin: Verdacht auf Verkehrsunfallflucht (II) – Achtjähriger verletzt
Gegen 07:10 Uhr meldete sich am Mittwochmorgen, 22. April 2026, ein aufmerksamer Zeuge bei der Polizei. Er hatte in der Seestraße einem jungen Radfahrer aufgeholfen, der von einem anderen Radfahrer zu Fall gebracht worden war. Der achtjährige Junge zog sich dabei Verletzungen zu, ein Einsatz von Rettungskräften war jedoch nicht erforderlich. Die Kriminalpolizei der Inspektion Uckermark ermittelt nun, wer es unterlassen hatte, sich um den Grundschüler zu kümmern.
Templin-Gandenitz: Zwei Mopedfahrerinnen gestürzt
Am Nachmittag des Dienstags, 21. April 2026, waren zwei junge Frauen mit ihren Mopeds in der Dorfstraße im Templiner Ortsteil Gandenitz unterwegs. Gegen 16:20 Uhr musste eine der Jugendlichen ihre Simson verkehrsbedingt abbremsen. Die hinter ihr fahrende Begleiterin konnte ihre S51 nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen und prallte gegen die Maschine der 16-Jährigen. Sowohl die 16-Jährige als auch die auffahrende 17-Jährige stürzten zu Boden und mussten von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach ersten Erkenntnissen blieb es bei leichteren Verletzungen. Der Sachschaden wird auf rund 500 Euro geschätzt.
Schwedt/Oder: Mutmaßlich unter Drogeneinfluss gefahren
Gegen 22:40 Uhr hielten Polizisten am Dienstagabend, 21. April 2026, in der Bahnhofsstraße einen BMW zu einer Verkehrskontrolle an. Der Fahrer wirkte nicht nüchtern; ein Drogenschnelltest verlief positiv. Daraufhin musste der 21-Jährige im Klinikum eine Blutprobe abgeben, deren Auswertung gerichtsfest zeigen wird, ob er tatsächlich berauscht unterwegs war. Die weitere Bearbeitung übernimmt die Bußgeldstelle des Landes Brandenburg.
Werneuchen: Öffentlichkeitsfahndung nach Raubüberfall – Wer erkennt diesen jungen Mann?
Die Kriminalpolizei der Inspektion Barnim ermittelt seit einiger Zeit zu einem Vorfall, der sich am Montag, 13. Oktober 2025, gegen 17:30 Uhr in der Alten Bahnhofsstraße ereignet hatte. Zwei Jugendliche waren dort auf drei junge Männer getroffen und von diesen aufgefordert worden, Geld herauszugeben. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, schlugen die Täter einem der 17-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und setzten gegen dessen Begleiter Reizgas ein. Mit dem erbeuteten Bargeld ergriffen die Täter die Flucht.
Von mindestens einem der Gesuchten konnten subjektive Täterporträts („Phantombilder“) angefertigt werden. Die Identität der Tatverdächtigen ist jedoch bislang nicht bekannt.
Personenbeschreibung:
- Der abgebildete Täter ist zwischen 17 und 20 Jahre alt und 185 bis 190 cm groß. Es handelt sich mutmaßlich um einen Deutschen. Zur Tatzeit trug er eine dunkle Jacke, eine dunkle Hose, Turnschuhe und ein schwarzes Basecap.
- Seine beiden Mittäter sollen etwas kleiner, etwa 180 cm groß, gewesen sein und jeweils einen Bart (mittelbraun bzw. schwarz) getragen haben.

Wer erkennt den Mann auf den Bildern und kann möglicherweise Angaben zu seinen Begleitern machen? Hinweise nimmt die Inspektion Barnim unter der Rufnummer 03338-3610, das Revier Bernau oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Eberswalde: Auseinandersetzung in Supermarkt – Kriminalpolizei ermittelt
Gegen 21:25 Uhr wurden Polizisten am Dienstagabend, 21. April 2026, in die Heegermühler Straße gerufen. In einem Supermarkt war es kurz zuvor zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendlichen und einem 37-Jährigen gekommen. Nach ersten Erkenntnissen hatten die 14-Jährigen den Mann beleidigt und ihn, als er sie zur Rede stellen wollte, mit Faustschlägen traktiert. Der 37-Jährige wehrte sich und schlug ebenfalls zu, wodurch die Jugendlichen Verletzungen erlitten. Was sich zwischen dem deutschen Staatsbürger und dem syrisch-tschetschenischen Duo genau abgespielt hat, ermittelt nun die Kriminalpolizei.
Schorfheide: Fluchtversuch eines E-Roller-Fahrers erfolglos
Am Mittwochmorgen, 22. April 2026, wollten Polizisten auf der L238 zwischen Lichterfelde und Buckow den Fahrer eines Elektrorollers kontrollieren, da an dem Gefährt kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Der junge Mann leistete den Anhalteaufforderungen jedoch keine Folge. Sein Fluchtversuch endete schließlich auf einem Feld, wo ihn die Einsatzkräfte stellen konnten. Es handelte sich um einen bislang polizeilich nicht in Erscheinung getretenen 17-Jährigen ohne Fahrerlaubnis. Das Fehlen der Fahrerlaubnis sowie der Pflichtversicherung wird juristische Konsequenzen nach sich ziehen.
Strausberg: Weitere rechtsextreme Schmierereien im Stadtgebiet entdeckt
Der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost ermittelt seit dem 20. April 2026 gegen bislang Unbekannte, die das Büro der Partei „Die Linke“ in Buchhorst mit Graffiti beschmiert hatten. Die Ermittlungen werden nun auf weitere Vorfälle ausgeweitet: Am Dienstag, 21. April 2026, wurden erneut derartige Schmierereien im Stadtgebiet festgestellt, unter anderem an Hauswänden und Stromkästen in der Philipp-Müller-Straße, im Mühlenweg, im Wirtschaftsweg sowie im Mittelfeldring.
Zeugenaufruf: Wer im Zeitraum von Sonntag, 19. April 2026, 19:00 Uhr, bis Dienstag, 21. April 2026, 10:00 Uhr, in Buchhorst sowie in der Philipp-Müller-Straße, im Mühlenweg, im Wirtschaftsweg oder im Mittelfeldring verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Inspektion Märkisch-Oderland in Verbindung zu setzen – telefonisch unter 03341-3300, direkt bei der Polizei in Strausberg, Märkische Straße 1, oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.
Hintergrund – Ausgangsmeldung: In der Nacht zum Montag, 20. April 2026, hatten sich bislang Unbekannte an einer Hauswand des Büros der Partei „Die Linke“ in Buchhorst zu schaffen gemacht. Sie hinterließen ein Hakenkreuz sowie eine in der rechten Szene verwendete Zahlenkombination, die der Einschüchterung politischer Gegner dient. Der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost hat die Ermittlungen übernommen.
Bad Freienwalde: Rentnerin am Bahnhofsvorplatz angegriffen – Ermittlungen eingeleitet
Am frühen Abend des Dienstags, 21. April 2026, wandte sich eine 77-jährige Rentnerin an die Polizei, um einen Vorfall am Bahnhofsvorplatz zu schildern. Sie war auf eine Gruppe junger Leute zugegangen, nachdem diese Pyrotechnik entzündet hatten. Ihre Bitte, dies zu unterlassen, beantwortete einer der Anwesenden mit Gewalt: Er soll der Frau ins Gesicht gespuckt und anschließend zugeschlagen haben, woraufhin sie zu Boden stürzte und sich Verletzungen zuzog. Einer seiner Begleiter drückte nach Angaben der Geschädigten zudem eine Zigarette an ihrer Jacke aus und hinterließ so ein Brandloch.
Alarmierte Polizisten stellten die beiden Tatverdächtigen – polizeibekannte Deutsche im Alter von 16 und 21 Jahren. Der Ältere wies einen Atemalkoholwert von 1,02 Promille auf. Nach einer eindringlichen Ansprache verließ er den Ort des Geschehens und fiel an diesem Tag nicht erneut auf. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.
Der Jüngere, der für die Sachbeschädigung verantwortlich sein soll, wurde von einer Streifenwagenbesatzung zu seinen Erziehungsberechtigten gebracht. Dabei musste sich die Besatzung gegen Aggressionen des Jugendlichen zur Wehr setzen. Gegen ihn wird nun nicht nur wegen Sachbeschädigung, sondern auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.
Quelle: Polizeidirektion Ost


