Nach einer Reise in die kriegsgebeutelte Ukraine lädt das Oekumenische Europa-Centrum Frankfurt (Oder) e.V. zu einem öffentlichen Abend ein: Am Dienstag, dem 12. Mai 2026, berichten Teilnehmer der Delegation ab 18 Uhr im Gemeindesaal der St.-Gertraud-Kirche von ihren Eindrücken vor Ort.
Die Reise hatte bereits in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit gesorgt – ein Besuch im Kriegsgebiet ist keine Selbstverständlichkeit. Auf Einladung der evangelisch-lutherischen Kirche der Ukraine waren im April sieben Personen nach Kyjiw und Odesa gereist, darunter Superintendent Frank Schürer-Behrmann, Pfarrer Wolfgang Krautmacher aus Lieberose und Bürgermeister Claus Junghanns. Im Mittelpunkt stand die Arbeit evangelischer Träger, ergänzt durch Besuche an der Kyjiw-Mohyla-Akademie, in einem orthodoxen Seminar sowie bei der katholischen Caritas.
„Wir haben viele engagierte Menschen kennengelernt, die seit Jahren unter den Bedingungen des Krieges leben“, sagt Hochschulseelsorger René Pachmann, der ebenfalls mitgereist war. Die Delegation möchte beim Grenzgespräch nicht nur Kraft und Mitmenschlichkeit sichtbar machen, sondern auch über das Leid der Menschen berichten, die täglich russischen Angriffen ausgesetzt sind.
Der Abend ist Teil der Veranstaltungsreihe „Grenzgespräche“ des Vereins. Nach dem Reisebericht mit Bildern soll ein offener Austausch folgen – über mögliche Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten aus Brandenburg heraus.
Wann: Dienstag, 12. Mai 2026, 18 Uhr
Wo: Gemeindesaal der St.-Gertraud-Kirche, Frankfurt (Oder)
Eintritt: frei
Quelle/Flyer: Oekumenisches Europa-Centrum Frankfurt (Oder) e.V.




