Am Mittwoch, dem 6. Mai 2026, fiel der offizielle Startschuss für den Bau eines Fahrradparkhauses auf der Nordseite des Bahnhofs Fürstenwalde/Spree an der Trebuser Straße. Bürgermeister Matthias Rudolph eröffnete die Bauphase gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Planung sowie der Deutschen Bahn – und griff dabei selbst zum Bagger.

Das neue Gebäude entsteht direkt neben den Gleisanlagen und der DB-Fußgängerbrücke und erhält eine direkte Anbindung an die Fußgängerüberführung sowie an die Unterführung. Geplant sind rund 560 gesicherte Stellplätze für alle Fahrradtypen einschließlich Lastenrädern und Rollern. Ergänzt wird das Angebot durch Schließfächer, eine Fahrrad-Servicestation sowie digitale Angebote wie WLAN und eine Fahrradparkhaus-App. Der Zugang wird digital gesteuert und per Videoüberwachung gesichert.
„Mit dem Fahrradparkhaus schaffen wir nicht nur zusätzliche Stellplätze, sondern einen modernen, sicheren und attraktiven Umsteigepunkt zwischen Fahrrad und Bahn“, betonte Bürgermeister Rudolph. Auch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hob die Bedeutung des Projekts hervor: Das neue Parkhaus lasse Bahn und Rad im Alltag der Menschen näher zusammenwachsen und sei ein wichtiger Schritt für klimafreundliche Mobilität in Deutschland.
Neben Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit spielen auch Nachhaltigkeitsaspekte eine zentrale Rolle: Vorgesehen sind eine Photovoltaikanlage, ein Gründach sowie langlebige Baustoffe.
Die Wurzeln des Projekts reichen bis ins Jahr 2013 zurück, als das Bündnis Fürstenwalder Zukunft in einer großen Pendlerumfrage konkrete Bedarfe erhob. Bürgermeister Rudolph würdigte dieses langjährige zivilgesellschaftliche Engagement ausdrücklich.
Die Fertigstellung ist bis zum 31. August 2027 geplant. Das Bundesministerium für Verkehr fördert die Maßnahme im Rahmen des Programms „Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen“ mit 2.625.000 Euro.
Vorschaubild: © Stadtverwaltung Fürstenwalde/Spree, Nadine Gebauer.
Quelle: Stadtverwaltung Fürstenwalde/Spree




