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Die Frühjahrs-Konjunkturumfrage 2026 der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg zeichnet ein trübes Bild: Auftragseingänge stagnieren oder gehen zurück, Umsätze entwickeln sich schwach, Investitionen werden zurückgestellt. Eine spürbare konjunkturelle Belebung bleibt aus.

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Besonders angespannt ist die Lage bei öffentlichen Aufträgen. Lange Genehmigungszeiten, komplexe Vergabeverfahren und fehlende Planungssicherheit bremsen die Bautätigkeit zusätzlich. Der verschärfte Wettbewerb um Aufträge – mit mehr Bietern, steigendem Preisdruck und sinkenden Margen – setzt vor allem den Mittelstand unter Druck. Auch die Zahlungsmoral öffentlicher Auftraggeber wird kritisch bewertet.

Der amtierende Präsident der Fachgemeinschaft Bau, Sascha Gresitza, fordert den Staat auf, stärker als verlässlicher Auftraggeber aufzutreten: Öffentliche Mittel müssten zügig in Projekte fließen, Verfahren beschleunigt und Zuständigkeiten klar geregelt werden.

Trotz der schwierigen Lage engagieren sich viele Betriebe weiterhin in der Ausbildung – die Nachwuchsgewinnung wird jedoch durch bürokratische Hürden und strukturelle Probleme zunehmend erschwert.

Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg vertritt rund 900 mittelständische Betriebe und ist damit der größte Bauarbeitgeber- und Bauwirtschaftsverband der Region.


Vorschaubild: Symbolbild Canva
Quelle: Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg

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