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Der Weltblutspendetag am 14. Juni steht in diesem Jahr unter dem Zeichen eines wachsenden demografischen Problems: Immer weniger Menschen spenden regelmäßig Blut, während der Bedarf in den Kliniken konstant hoch bleibt. Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost ruft deshalb dazu auf, gerade in den Sommermonaten Blut zu spenden – denn Hitze, Ferienbeginn und Reisezeit führen erfahrungsgemäß zu einem deutlichen Rückgang der Spendebereitschaft.

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Verschärft wird die Situation durch den demografischen Wandel: Die Babyboomer-Generation erreicht das Rentenalter, die nachrückenden Generationen sind kleiner – damit sinkt die Zahl potenzieller Spenderinnen und Spender, während gleichzeitig mehr ältere Menschen medizinisch versorgt werden müssen. Täglich sind Blutpräparate für Unfallopfer, Krebspatientinnen und -patienten sowie bei schweren Operationen unverzichtbar.

Die Versorgungslage im Bereich des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost ist derzeit stabil, doch besonders gesucht sind Spenderinnen und Spender mit den Blutgruppen 0, A und B – jeweils Rhesus negativ.

Blut spenden dürfen gesunde Erwachsene ab 18 Jahren. Männer können bis zu sechsmal, Frauen bis zu viermal pro Jahr spenden, mit einem Mindestabstand von acht Wochen zwischen zwei Spenden. Der gesamte Ablauf dauert rund 45 Minuten – inklusive Anmeldung, ärztlichem Gespräch, der eigentlichen Blutabnahme von rund 500 ml (8 bis 12 Minuten) sowie einer anschließenden Ruhepause mit Imbiss. Zur Anmeldung ist der Personalausweis erforderlich.

Termine können online unter blutspende-nordost.de/blutspendetermine oder über die kostenlose Hotline 0800 11 949 11 gebucht werden. Eine Vorabreservierung wird ausdrücklich empfohlen.

Alle DRK-Blutspendetermine in Berlin und Brandenburg sind zu finden unter: https://www.blutspende-nordost.de/blutspendetermine/


Vorschaubild: Foto: © Willing-Holtz/DRK
Quelle: DRK-Blutspendedienst Nord-Ost gemeinnützige GmbH

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