Polizeimeldungen vom 22. Juni 2026
Oder-Spree / Frankfurt (Oder)
Raub: Mann beim geplanten Autokauf überfallen – Zeugen gesucht
In den Abendstunden des 21.06.2026 wandte sich ein 32-jähriger Mann an die Polizei und gab an, zuvor von mehreren unbekannten Personen beraubt worden zu sein. Nach seinen Schilderungen wollte er ein Fahrzeug kaufen und hatte sich telefonisch im Bereich des Pablo-Neruda-Blocks verabredet. Während er mit einem angeblichen Angehörigen des mutmaßlichen Verkäufers im Gespräch war, erschienen drei weitere Unbekannte. Einer von ihnen nahm dem Geschädigten unter Vorhalt eines Messers eine Tasche ab, in der sich Geld und Ausweispapiere befanden. Die Täter flüchteten unerkannt und erlangten einen vierstelligen Geldbetrag. Die Polizei bittet Zeugen, die das Geschehen gegen 18:30 Uhr im Bereich des Pablo-Neruda-Blocks 2 beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 03361-5680 an die Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) zu wenden.
Einbruch in Büroräume
Am Morgen gegen 07:30 Uhr kamen Polizisten in der Rudolf-Frantz-Straße zum Einsatz. Unbekannte hatten dort die Eingangstür zu Büroräumen aufgehebelt und nach Verwertbarem gesucht. Dabei brachen sie Rollcontainer auf und stahlen nach ersten Erkenntnissen Papiere, Bargeld und ein Portemonnaie. Die Beamten dokumentierten die Schäden und leiteten ein Strafverfahren ein.
Sachbeschädigung: Reifen zerstochen und Scheiben beschädigt
Ein am Bruno-Peters-Berg parkender Pkw Opel ist seit dem 21.06.2026 Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Unbekannte hatten im Schutz der Nacht beifahrerseitig die Reifen zerstochen sowie mehrere Scheiben beschädigt. Die Beamten schätzten den Schaden auf einen unteren vierstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) führt die Ermittlungen.
Drogen am Steuer: Fahrt eines VW Passat beendet
Am 21.06.2026 geriet in der Franz-Mehring-Straße der Fahrer eines Pkw VW Passat mit polnischer Zulassung in eine Kontrolle einer Streife. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Cannabis. Die Beamten untersagten dem 61-Jährigen die Weiterfahrt und ordneten eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt an. Nach erfolgter Blutprobe in einer Polizeidienststelle entließen die Beamten den Mann aus der polizeilichen Maßnahme. Er wird sich mit der Zentralen Bußgeldstelle auseinandersetzen müssen.
Hausfriedensbruch und Ladendiebstahl: Mann trotz Hausverbots wiedererkannt
Sicherheitsmitarbeiter der Nordpassage informierten am 20.06.2026 die Polizei über einen 25-Jährigen, der sich trotz bestehenden Hausverbots dort aufhielt. Die Polizisten identifizierten den Mann und leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs ein. Dabei entdeckten sie ein neues Hemd bei ihm, das einem Geschäft in der Nordpassage zuzuordnen ist. Einen Rechnungsbeleg konnte der Mann nicht vorweisen. Die Polizisten fertigten zusätzlich eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Ladendiebstahls.
Körperverletzung: Streit zwischen mehreren Personen eskaliert
In der Schloßstraße sollen am Samstagabend eine 39-Jährige und eine 40-Jährige in einen Streit geraten sein. Die Jüngere habe dabei die Ältere beleidigt. Ein 26-jähriger Angehöriger der 40-Jährigen soll daraufhin das Gespräch mit der 39-Jährigen gesucht haben, erhielt von ihr jedoch einen Schlag ins Gesicht. Der 26-Jährige schlug zurück und erfuhr Unterstützung von einem 49-Jährigen, der ebenfalls körperlich auf die 39-Jährige eingewirkt haben soll. Hierbei soll die 39-Jährige Worte mit bedrohlichem Inhalt geäußert haben. Die Polizei identifizierte die Beteiligten und leitete verschiedene Strafverfahren ein, mit denen sich nun die Kriminalpolizei befasst.
Beleidigung: Kontrollierter beschimpft Polizisten
Polizisten kontrollierten am 20.06.2026 gegen 15:00 Uhr einen 18-Jährigen am Badestrand. Der Heranwachsende belegte die Beamten daraufhin lautstark mit Worten beleidigenden Inhalts. Die Kontrolle brachte ihm ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung ein.
Uckermark
Volksverhetzung: Nazi-Parolen bei Veranstaltung – Ermittlungen
Nach einem Zeugenhinweis kamen Polizisten in der Lindenstraße im Gemeindehaus zum Einsatz. Gegen 03:30 Uhr sollen dort Anwesende am 21.06.2026 Nazi-Parolen gerufen und antisemitische Musik gehört haben. Die Beamten trafen sieben Personen im Alter von 14 bis 43 Jahren an. Einige von ihnen trugen Bekleidung, die nicht nur deren politische Gesinnung, sondern auch verfassungsfeindliche Inhalte abbildete. Die Polizisten stellten die Textilien sicher und leiteten ein Strafverfahren ein. Die Personen erhielten einen Platzverweis, dem sie nachkamen. Die Kriminalpolizei der Direktion beschäftigt sich nun mit dem Fall.
Sachbeschädigung: Betrunkener randaliert – letztlich in der Zelle
Die Polizei kam im Tageswechsel vom 20.06.2026 auf den 21.06.2026 in der Steinstraße zum Einsatz, nachdem dort eine randalierende Person gemeldet worden war. Wie sich herausstellte, könnte ein betrunkener 32-Jähriger verschiedener Sachbeschädigungen verdächtig sein. Die Beamten stellten zerstörte Blumenkübel eines Gastrobetriebes, einen zerstörten Fahrradständer, eine beschädigte Fensterscheibe der Stadtinformation sowie einen beschädigten Pkw fest. Der Schaden wird auf insgesamt 1.900 Euro geschätzt. Der 32-Jährige brachte bei einem Atemalkoholtest 1,78 Promille auf das Display und kam anschließend zum Ausnüchtern in eine Polizeidienststelle. Die Kriminalpolizei prüft nun, wem die Beschädigungen zugeordnet werden können.
Körperverletzung: Auseinandersetzung am Rande eines Dorffestes
In der Nacht zum 21.06.2026 soll sich im Ortsteil Alexanderhof am Rande eines Dorffestes zunächst eine verbale Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau zugetragen haben. Als ein anderer Mann dazwischengehen wollte, erwuchs nach bisherigen Erkenntnissen eine körperliche Auseinandersetzung, an der in der Folge weitere Gäste beteiligt gewesen sein sollen. Mehrere Beteiligte erlitten leichte Verletzungen. Als Polizisten die Personalien aufnehmen wollten, widersetzte sich ein alkoholisierter 18-Jähriger den Weisungen und leistete Widerstand, woraufhin die Beamten ihn in Gewahrsam nahmen. Die Polizisten nahmen in der Folge mehrere Anzeigen wegen Körperverletzungsdelikten und Widerstands auf.
Barnim
Badeunfall: Mann am Wandlitzsee tot geborgen
Gegen 17:30 Uhr wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei über einen Badeunfall am Wandlitzsee informiert. Nach derzeitigen Informationen soll ein 29-jähriger Mann indischer Nationalität von einem Stand-up-Paddle-Board ins Wasser gefallen und nicht wieder aufgetaucht sein. Ein Rettungshubschrauber mit Wärmebildkamera sowie eine Unterwasserdrohne der Feuerwehr kamen bei der Suche zum Einsatz. Kurz nach 20:00 Uhr stellte die Unterwasserdrohne eine leblose Person im Wasser fest, die wenig später durch die Feuerwehr geborgen wurde. Seelsorger betreuten die Angehörigen. Die Polizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, um die genauen Umstände zu klären.
Diebstahl: Mehrere Hundert Meter Kabel von Betriebsgelände gestohlen
Im Basdorfer Weg trieben sich am Wochenende Kriminelle ausgiebig um. Die Täter hebelten mehrere Rolltore einer Elektrofirma auf und stahlen vom Betriebsgelände mehrere Hundert Meter Kabel. Die Polizei sicherte am Tatort Spuren und nahm eine Strafanzeige auf. Der entstandene Schaden wird auf 10.000 Euro geschätzt.
Einbruch: Versuchter Wohnungseinbruch gescheitert
In der Fafnirstraße versuchten Kriminelle zwischen dem 20.06.2026, 16:00 Uhr, und dem 21.06.2026, 17:15 Uhr, in ein Einfamilienhaus zu gelangen. Zumindest sprechen Hebelspuren an einem Kellerfenster dafür. Die Kriminellen scheiterten jedoch mit ihrem Vorhaben. Trotzdem hinterließen sie einen Schaden in Höhe von schätzungsweise 1.500 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Wohnungseinbruchdiebstahls.
Märkisch-Oderland
Alkohol am Steuer: Pkw-Fahrer aus dem Verkehr gezogen
Eine Streife kontrollierte am 22.06.2026 gegen 02:10 Uhr in der Dorfstraße einen Pkw-Fahrer mit Berliner Zulassung. Der 61-Jährige brachte bei einem Atemalkoholtest 0,73 Promille auf das Display. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt. Er hatte zudem eine Blutprobe abzugeben, deren Auswertung die Zentrale Bußgeldstelle beschäftigen wird.
Diebstahl und Nazi-Parole: Mobiltelefon aus Eisladen verschwunden
Am Freitagabend soll in der Wriezener Straße eine Frau in einem Eisladen gewesen sein. Sie habe kurzzeitig ihrem Kind hinterhereilen müssen und dabei ihr Mobiltelefon auf dem Tisch zurückgelassen haben. Als sie zurückkehrte, waren das Telefon und die einzigen beiden weiteren Gäste verschwunden. Die 38-Jährige lief den beiden hinterher. Ein 47 Jahre alter Mann habe dann den Hitlergruß gezeigt und dabei eine Nazi-Parole skandiert. Die Polizei stellte die Identitäten fest und suchte das Mobiltelefon, das jedoch verschwunden blieb. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Diebstahls sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Diebstahl: Frau flüchtet mit Waren im Kinderwagen
In einem Verbrauchermarkt in der Altranfter Straße soll am 19.06.2026 gegen 15:10 Uhr eine Frau mit einem Kinderwagen und in Begleitung eines Kindes Waren aus der Auslage genommen und im Kinderwagen verstaut haben. Statt zu bezahlen, soll sie den Kassenbereich passiert haben und im Begriff gewesen sein, das Geschäft zu verlassen. Als das Personal sie ansprach, verließ die Frau fluchtartig die Szenerie, ließ den Kinderwagen zurück und ließ sich von einem offenbar bereits wartenden Pkw mit polnischer Zulassung wegfahren. Die Waren im Kinderwagen hatten einen Wert von rund 95 Euro. Die Polizei gab die Ware an das Geschäft zurück, stellte den Kinderwagen sicher und fertigte eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Diebstahls.




