Im Foyer des Rathauses Erkner ist derzeit eine kleine Fotoausstellung der Berliner Fotografin Katrin Busse zu sehen. Ihre Schau trägt den Titel „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ und ist nach dem bekannten Chanson von Hildegard Knef aus dem Jahr 1968 benannt.

Die gezeigten Aufnahmen gehören zu einer Serie, die sich mit Übergängen befasst – zwischen Verletzlichkeit und Stärke, zwischen Rückzug und Öffnung sowie zwischen Vergangenheit und Zukunft. Den Knef-Titel hat die Fotografin bewusst gewählt: Er greift die Sehnsucht nach Anerkennung, Würde und Hoffnung auf und dient ihr nicht nur als Zitat, sondern als inhaltliche Reibungsfläche.
Entstanden sind die Bilder mit dem Model Zora Dehoff bereits 2017 auf der Wiese vor dem Bundestag in Berlin. Erst in diesem Jahr bearbeitete Busse die Serie mit der Farbe Rot, die sich seither wie eine innere Spur durch die Arbeiten zieht – als Zeichen von Energie, Wunde, Widerstand und Lebenskraft.
Katrin Busse versteht sich selbst als „wachechte Berlinerin“ und bislang als Hobbyfotografin mit einem Gespür für den Blick und viel Empathie. Weitere Ausstellungen kann sie sich gut vorstellen.
Die Schau ist bis zum 27. August 2026 im Foyer des Rathauses Erkner zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung zu besichtigen.
Vorschaubild: Eine Besucherin schaut sich die aktuelle Ausstellung „Für mich soll`s rote Rosen regnen“ im Rathaus Erkner an. Foto: Julia Schirmer I Stadt Erkner
Quelle: Stadtverwaltung Erkner




