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Kanurundtour um Schlepzig wieder frei

Land Brandenburg · Spreewald

Kanurundtour um Schlepzig wieder frei

Wichtiger Wasserweg im Unterspreewald nach Sperrung durch Eichenprozessionsspinner wieder freigegeben

Puhlstrom wieder befahrbar Lübben, Lübbenau & Burg ohne Einschränkung

Der Spreewald zählt zu den beliebtesten Kanu- und Kahnrevieren Brandenburgs – und rechtzeitig zur Ferienzeit gibt es gute Nachrichten für alle, die die einzigartige Fließlandschaft mit dem Boot erkunden möchten: Ein zentraler Wasserweg im Unterspreewald ist wieder freigegeben.

Seit dem 10. Juli 2026 waren einzelne Gewässer im nördlichen Spreewald rund um Schlepzig für den Bootsverkehr gesperrt. Grund war ein ungewöhnlich starker Befall der Uferbäume mit dem Eichenprozessionsspinner, der herabfallende Äste zu einem echten Sicherheitsrisiko für Paddlerinnen, Paddler und Kahnfährten machte.

Was sich jetzt ändert

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg hat seither mit Hochdruck gefährliche Äste und Bäume entlang der betroffenen Fließe entfernt. Eine Kontrolle des Landesamtes für Umwelt hat nun bestätigt, dass der Puhlstrom – die Verbindung zwischen Spree und Krausnicker Strom – wieder verkehrssicher ist. Das Landesamt für Bauen und Verkehr hat die Sperrung daraufhin aufgehoben.

Damit ist die beliebte Rundtour um Schlepzig, eine der schönsten Kanustrecken der Region, wieder vollständig befahrbar. Die entsprechenden Sperrzeichen am Fließ wurden bereits entfernt.

„Der Unterspreewald gehört zu den schönsten Kanu- und Kahnrevieren Brandenburgs – mit der jetzt möglichen Rundtour können Gäste diese besondere Landschaft wieder intensiv entdecken.“ Robert Crumbach, Infrastrukturminister

Die Umweltministerin Hanka Mittelstädt betont, dass das Ausmaß des diesjährigen Befalls so nicht vorhersehbar gewesen sei. Der Forstbetrieb arbeite jedoch mit Nachdruck daran, die einzelnen gesperrten Fließe Stück für Stück wieder freizugeben, sobald die Verkehrssicherheit hergestellt ist.

Der restliche Spreewald bleibt uneingeschränkt

Nur wenige Teilabschnitte im Unterspreewald bleiben vorerst weiter gesperrt; der Forstbetrieb setzt dort die Arbeiten fort. Weitere Freigaben sind angekündigt, sobald die Sicherheit gewährleistet ist.

Für den weit überwiegenden Teil des Spreewalds gab es zu keinem Zeitpunkt Einschränkungen: In den Hauptorten Lübben, Lübbenau und Burg (Spreewald) können Gäste das touristische Angebot vollständig und ohne Einschränkungen nutzen.

„Das ist ein wichtiges Signal für den Tourismus im Spreewald – sowohl für die Gäste als auch für die touristischen Betriebe vor Ort.“ Martina Klement, Wirtschaftsministerin

Auch der Tourismusverband Spreewald zeigt sich erleichtert über die schnelle Lösung, die durch ein enges Zusammenspiel von Landesbehörden, Kommunen und den touristischen Partnern vor Ort möglich wurde.

Gut zu wissen: Die Kennzeichnungen und Sperrzeichen an den Fließen sollten weiterhin strikt beachtet werden. Nur die freigegebenen Routen dürfen genutzt werden – die übrigen Sperrungen im Unterspreewald bleiben bis auf Weiteres bestehen.
Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung & Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg

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