Polizeimeldungen vom 27. Juli 2026
Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder)
Verdacht auf Verkehrsunfallflucht
Am Nachmittag des 26.07.2026 war ein 56 Jahre alter Mann mit seinem Volvo auf der L422 zwischen Görsdorf und Ahrensdorf unterwegs, als er gegen 15:00 Uhr wohl die Kontrolle über das Auto verlor. Beim Zusammenstoß mit einem Verkehrszeichen riss die Ölwanne des Wagens auf, was eine deutlich sichtbare Verschmutzung hinterließ. Trotzdem hielt der Unfallfahrer nicht an, sondern setzte seinen Weg fort. Erst nach rund zwei Kilometern gebot die Motorkontrollleuchte ihm ein deutliches Stopp.
Ein Drogenschnelltest brachte später ein positives Ergebnis. Der Delinquent musste eine Blutprobe lassen und erhielt eine Anzeige.
Beim Einkaufen bestohlen
In der Mittagszeit des 25.07.2026 war eine Rentnerin zum Einkaufen in einem Discounter in der Ehrenfried-Jopp-Straße. Einen kurzen Moment der Ablenkung nutzten Unbekannte, um sich an dem Beutel der Frau zu schaffen zu machen, der am Einkaufswagen befestigt war. Mit den Tätern verschwanden das Portemonnaie und der Autoschlüssel der Geschädigten. Später fand sich das Diebesgut wieder an, doch fehlte aus dem Portemonnaie das Bargeld. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Die Kriminalpolizei ermittelt
Am Abend des 25.07.2026 befanden sich zwei junge Syrer an der Haltestelle Brunnenplatz, als drei weitere Personen hinzutraten. Diese provozierten zunächst eine verbale Auseinandersetzung, um dann auf einen ihrer Kontrahenten einzuschlagen. Als dem 23-Jährigen sein Kumpel zu Hilfe eilte, wurde auch dieser 21 Jahre alte Mann angegriffen und dabei verletzt. Die Täter flüchteten anschließend vom Ort des Geschehens.
Erste Ermittlungen richteten den Fokus bald auf zumindest zwei ebenfalls syrische Staatsbürger. Wer der Komplize der 20 und 21 Jahre alten Herren war, muss ebenso wie das Motiv des Handelns noch geklärt werden.
Aus dem Verkehr gezogen
Am späten Abend des 26.07.2026 bemerkten Polizisten einen Mann, der mit seinem E-Scooter den Leipziger Platz entlangfuhr. So richtig sicher wirkte das Ganze nicht, weshalb die Beamten der Sache auf den Grund gingen. Im Gespräch mit dem 31-Jährigen schlug ihnen Alkoholgeruch entgegen. Ein entsprechender Test brachte 1,19 Promille aufs Tableau. Der deutsche Staatsbürger musste eine Blutprobe lassen und erhielt eine Anzeige.
Garagen von Dieben heimgesucht
Am Nachmittag des 26.07.2026 wurden Polizisten in den Ortsteil Fürstenberg gerufen. In einem Garagenkomplex im Bereich Seeberge waren zwei miteinander verbundene Objekte von Dieben heimgesucht worden. Die Täter brachen das Tor einer Garage auf und nahmen mehrere Fahrräder sowie ein Schlauchboot und eine Autobatterie mit. Sie hinterließen einen Sachschaden von rund 6.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Überregional
Große Geldsummen durch Anlagebetrug verloren
Ein 76-jähriger Mann aus dem Landkreis Märkisch-Oderland wandte sich am 24.07.2026 an die Polizei und teilte mit, dass er im Internet auf eine Form der Geldanlage aufmerksam geworden war, die angeblich sehr hohe Gewinnchancen in Aussicht stellte. Über mehrere Monate überwies er daraufhin Geldbeträge auf unterschiedliche ausländische Konten. Dem Mann wurde der Eindruck vermittelt, er hätte zwischenzeitlich ein Millionenvermögen „erwirtschaftet". Um dieses zu erhalten, sollte er erneut einen hohen fünfstelligen Betrag überweisen. Als seine Zweifel an der Seriosität des Angebots wuchsen, erstattete er Anzeige wegen Betruges – zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits einen mittleren sechsstelligen Geldbetrag überwiesen.
Eine 85-jährige Seniorin aus dem Barnim erstattete am Vormittag des 24.07.2026 ebenfalls Anzeige wegen Betruges. In sozialen Medien war sie auf ein offenkundig KI-generiertes Video gestoßen, das den Eindruck vermittelte, in einem bekannten deutschen Talkshow-Format werde für eine Geldanlage geworben, die auch deutsche Politiker nutzten. Die Rentnerin überwies daraufhin einen mittleren fünfstelligen Geldbetrag, bevor sie bemerkte, Opfer einer Betrugsstraftat geworden zu sein.
Die Polizei rät zur Vorsicht: Seien Sie skeptisch bei unrealistischen Gewinnversprechen, informieren Sie sich eingehend über angebliche Anbieter und Anlagefirmen, geben Sie keine Zugangsdaten zu Bankverbindungen an Dritte weiter und gestatten Sie keinen Fernzugriff auf Ihre Geräte. Weitere Informationen finden sich in der Online-Wache der Brandenburger Polizei unter Vorbeugen & Schützen/Betrug.
Polizeiinspektion Uckermark
Randalierer unterwegs gewesen
Wie der Polizei am 25.07.2026 angezeigt wurde, hatten noch Unbekannte in einem Hinterhof in der Stettiner Straße und auf offener Straße zahlreiche Graffiti geschmiert und aus dem Innenhof einen Tisch sowie mehrere Aschenbecher gestohlen. Nach ersten Schätzungen entstand ein Gesamtschaden von 2.000 Euro. Kriminalisten der Inspektion Uckermark ermitteln.
Betrunkener Brummifahrer richtete hohen Sachschaden an
Am 24.07.2026 wurde der Polizei gegen 16:45 Uhr ein Geschehen gemeldet, das letztlich zu einem fünfstelligen Sachschaden und der zeitweiligen Festsetzung des Unfallfahrers führte. Der 54-jährige polnische Staatsbürger war mit seinem Sattelzug in der Lindenallee in Richtung Oder-Center unterwegs, geriet nach rechts von der Fahrbahn ab und riss eine Straßenlaterne aus der Erde. Die Laterne verhakte sich in einem abgeparkten Auto, schleuderte dieses herum und blieb rund 70 Meter vom ursprünglichen Standort entfernt liegen. Trotzdem setzte der Fahrer seinen Weg fort.
Der Tank des Sattelzuges hatte jedoch ein Leck davongetragen, sodass die Verfolgung durch eine alarmierte Funkwagenbesatzung bald endete. Der Brummifahrer wies einen Atemalkoholwert von 1,40 Promille auf. Die Polizisten sprachen die vorläufige Festnahme aus, ließen im Klinikum eine Blutprobe entnehmen und eine Sicherheitsleistung hinterlegen, bevor der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Gegen ihn läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkoholeinflusses sowie wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
Ermittlungen eingeleitet
Die Kriminalpolizei ermittelt zu einem Geschehen am Nachmittag des 26.07.2026 auf der Ortsverbindungsstraße von Hohenselchow-Großpinnow bis Petershagen. Demnach hatte der Fahrer eines Renaults einen Audi A3 mit waghalsigen Überholmanövern und anschließenden Ausbremsversuchen bedrängt und zum Stehen gebracht. Der 31-jährige Deutsche stieg anschließend aus und schlug den Fahrer des Audis, der jedoch keine Verletzungen erlitt. Der 18-jährige deutsche Staatsbürger und seine Beifahrerin konnten sich der Situation entziehen und die Polizei verständigen.
Die Beamten fanden den Renault am Wohnort des Tatverdächtigen und stellten fest, dass der Wagen trotz gegenteiliger Beteuerungen kurz zuvor noch bewegt worden war. Die Vorwürfe lauten auf gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr sowie Nötigung.
Polizeiinspektion Barnim
Verdacht auf Trunkenheitsfahrt
Am Morgen des 26.07.2026 vernahmen Anwohner des Eichenrings in Schwanebeck einen lautstark ausgefochtenen Streit zwischen einer Frau und einem Mann und sahen einen Audi vom Ort des Geschehens davonfahren. Alarmierte Polizisten fanden den Wagen stehend und mit laufendem Motor in der Kleiststraße. Eine 40 Jahre alte Frau saß darin und wies einen Atemalkoholwert von 1,65 Promille auf. Sie räumte ein, den Audi nach dem Streit mit ihrem Bekannten aus dem Eichenring zum Auffindeort gefahren zu haben. Die deutsche Staatsbürgerin musste ihren Führerschein abgeben und eine Blutprobe lassen; ein Ermittlungsverfahren ist eingeleitet worden.
Mit Motorrad gestürzt
Am frühen Nachmittag des 26.07.2026 wurden Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei zur B167 gerufen. Zwischen Zerpenschleuse und dem Abzweig Marienwerder hatte die Fahrerin einer Honda CBR 900 die Kontrolle über ihre Maschine verloren und war gestürzt. Die 41-Jährige zog sich Verletzungen zu und wurde zur Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro.
Verkehrsunfall forderte eine Verletzte
Am 26.07.2026 stießen gegen 16:00 Uhr in der Weißenseer Straße/Ecke Berliner Straße drei Autos zusammen: ein VW Passat, ein Skoda Fabia sowie ein Ford Transit Custom. Die 39-jährige Fahrerin des Passats trug leichte Verletzungen davon. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf eine Schätzsumme von 13.000 Euro.
Feuerwehr und Wasserschutzpolizei im Einsatz
Am späten Nachmittag des 26.07.2026 wurde auf dem Finowkanal eine Öllache festgestellt, die durch die Feuerwehr bekämpft werden musste. Die Substanz, welche den Einsatz notwendig machte, ist noch nicht identifiziert. Die Wasserschutzpolizei hat Wasserproben entnommen, die nun analysiert werden; das zuständige Umweltamt ist involviert. Nach ersten Erkenntnissen könnte das Ganze von einem in der Stadt ansässigen Betrieb stammen. Die Ermittlungen zum Vorwurf der Gewässerverunreinigung laufen.
Waldbrand gelöscht
Am Nachmittag des 26.07.2026 brach in einem Waldgebiet Am Heuweg ein Brand aus, der letztlich eine Fläche von rund 1.500 qm erfasste. Da am Ort des Geschehens Beweismittel gefunden wurden, die auf vorsätzliche Brandstiftung hindeuten, ermittelt nun die Kriminalpolizei.
Unter Alkoholeinfluss gefahren
Am späten Abend des 26.07.2026 zogen Polizisten in der Lindenberger Straße einen VW Passat aus dem Verkehr. Der 62 Jahre alte Fahrer wies einen Atemalkoholwert von 1,58 Promille auf, musste seinen Führerschein abgeben und eine Blutprobe lassen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Mit Krad gestürzt
Am späten Abend des 26.07.2026 wollten Polizisten ein Krad in der Breiten Straße anhalten. Der Fahrer der 125ccm-Maschine missachtete die Aufforderung zum Stoppen und wollte sich unerkannt absetzen, verlor dabei jedoch die Kontrolle über das Zweirad und stürzte. Der 33-jährige Deutsche zog sich Verletzungen zu und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Er wies einen Atemalkoholwert von 1,33 Promille auf und ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Zudem muss der Halter des Motorrades erklären, wie der Delinquent damit umherfahren konnte.
Polizeiinspektion Märkisch-Oderland
Radfahrer trägt bei Kollision mit Reh schwere Verletzungen davon
Am späten Nachmittag des 25.07.2026 war ein 86-jähriger Mann mit seinem Fahrrad auf dem Radweg in Richtung Altranft unterwegs, als im Umfeld einer Ziegenfarm ein Reh die Straße querte. Der Rentner konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und stürzte bei der Kollision mit dem Tier zu Boden. Dabei zog er sich eine schwere Kopfverletzung zu. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in ein Berliner Krankenhaus. Die Kriminalpolizei sieht sich den Hergang genau an.
Kradfahrer bei Verkehrsunfall verletzt
Am 26.07.2026 wurden Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei gegen 16:00 Uhr zur Strausberger Landstraße gerufen. Ein junger Mann hatte aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seine 125ccm-Maschine verloren und war gestürzt. Der 18-Jährige wurde dabei verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, wo seine Blessuren versorgt wurden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 1.000 Euro.
Da kam Einiges zusammen
Am Morgen des 26.07.2026 stoppten Polizisten einen jungen Mann, der die Schöneicher Landstraße mit einem E-Scooter befahren hatte. Eine Versicherung für das Gefährt war nicht vorhanden, und die festgestellten Geschwindigkeiten von rund 50 km/h ließen darauf schließen, dass am Zweirad technische Veränderungen vorgenommen worden waren. Eine für derartige Geschwindigkeiten nötige Fahrerlaubnis besaß der 14-Jährige nicht. Der Roller ist sichergestellt und wird technisch untersucht; auf den Delinquenten kommt ein Ermittlungsverfahren zu.
Mit Fahrrad gegen Auto geprallt
Am 26.07.2026 wurde der Polizei gegen 13:15 Uhr ein Verkehrsunfall gemeldet. Auf der L33 zwischen Hönow und Altlandsberg war ein junger Radfahrer in das Heck eines Hyundais geprallt und hatte sich dabei Verletzungen zugezogen. Rettungskräfte brachten den 18-Jährigen in ein Krankenhaus. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 3.000 Euro beziffert.




