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Volkssolidarität Brandenburg und Seniorenbeirat Potsdam fordern mehr Schutz für vulnerable Gruppen

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Angesichts anhaltender Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes schlagen die Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. und der Seniorenbeirat der Landeshauptstadt Potsdam Alarm: Extreme Temperaturen sind längst kein seltenes Ausnahmeereignis mehr, sondern eine wachsende Belastung für Pflege, Kinderbetreuung und soziale Einrichtungen im ganzen Land.

Wer besonders leidet

Ältere Menschen, chronisch Erkrankte und Kinder trifft die Hitze am härtesten. Gleichzeitig stehen auch die Beschäftigten in der ambulanten und stationären Pflege, in der Eingliederungshilfe, in der Betreuung psychisch erkrankter Menschen sowie in Kitas und Horten an heißen Tagen unter enormem Druck. Pflege und Betreuung müssen aber auch bei extremen Temperaturen zuverlässig funktionieren – das lässt sich nicht einfach pausieren.

Alarmierende Zahlen

Besonders eindringlich sind die Zahlen des Robert Koch-Instituts: Bis Mitte Juli sind bundesweit bereits fast 10.000 Menschen infolge hoher Temperaturen gestorben. Für die Volkssolidarität Brandenburg und den Seniorenbeirat Potsdam ist das ein klares Signal, Hitzeschutz endlich als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen – und nicht als Randthema.

Klare Forderungen an die Politik

Katharina Slanina, Vorstandsvorsitzende der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V., bringt es auf den Punkt: Wer beim Hitzeschutz spare, spare an der Gesundheit der Menschen. Soziale Einrichtungen bräuchten endlich die Unterstützung, die sie zum Schutz besonders gefährdeter Menschen benötigten.

Peter Mundt, Vorsitzender des Seniorenbeirats der Landeshauptstadt Potsdam, ergänzt: Hitze dürfe im Alter kein Gesundheitsrisiko werden, nur weil Schatten, Kühlung oder Unterstützung fehlen. Jede Kommune müsse deshalb sichere Rückzugsorte schaffen und den Zugang zu kostenlosem Trinkwasser sicherstellen – etwa durch mobile Trinkbrunnen oder öffentliche Trinkwasserstationen.

Der Appell

Beide Organisationen appellieren gemeinsam an Bund, Länder und Kommunen: Hitzeschutz muss dauerhaft als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge verankert und mit den notwendigen finanziellen Mitteln ausgestattet werden. Denn wirksamer Hitzeschutz darf nicht an fehlender Finanzierung scheitern.


Quelle: Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. / Seniorenbeirat der Landeshauptstadt Potsdam

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