Die Wichern Diakonie hatte zu einer symbolischen Scheckübergabe eingeladen, bei der die Sparkasse Oder-Spree erneut eine Spende in Höhe von 10.000 Euro an die Schuldenberatungsstellen der Stadt überreichte. Vertreten war die Sparkasse durch Firmenkundendirektor Florian Kreckl und Steffen Deckert aus der Unternehmenskommunikation. Von der Wichern Diakonie nahmen der kaufmännische Vorstand Sven-Olaf Krebs sowie die Leiterin der Schuldenberatung, Birgit Tausch, mit Kollegin Claudia Moegelin teil. Auch die Volkssolidarität war mit Vorstand Reiner Hempel, Leiterin Katrin Wenck und Kollegin Silvia Krauß vertreten. Als Vertreter der Stadt Frankfurt (Oder), die die Schuldenberatung maßgeblich mitfinanziert, war Dezernent Jens-Marcel Ullrich zugegen.

Mit der Spende würdigte die Sparkasse die Arbeit der beiden Beratungsstellen, die Menschen in finanziellen Krisen dabei helfen, ihre Schulden zu konsolidieren und neue Perspektiven zu entwickeln. Dazu erklärte die Sparkasse Oder-Spree, dass die Unterstützung der Schuldnerberatung für sie zum öffentlichen Auftrag gehöre – unabhängig von gesetzlichen Vorgaben sei es ihr wichtig, Verantwortung in der Region zu übernehmen und lokale Angebote zu stärken.
Beide Beratungsstellen sind nach wie vor stark ausgelastet. Neben der wachsenden Verschuldung junger Menschen ging es im Gespräch besonders um Schulden, die durch Banken, Zahlungsdienstleister und moderne Bezahlsysteme entstehen. Dezernent Ullrich betonte zudem die langfristige präventive Wirkung professioneller Schuldenberatung, durch die auch Sozialleistungen eingespart werden könnten. Aus Sicht der Beratungsstellen ist es wichtig, dass sich Betroffene möglichst früh melden, um größere Folgeschäden zu vermeiden. Die Leiterinnen bedankten sich abschließend bei der Sparkasse für die verlässliche und großzügige Unterstützung.
Vorschaubild: Foto: Wichern Diakonie | Pauline Kaiser
Quelle: Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) e.V.



