Polizeimeldungen vom 18. bis 20. September 2026
Oder-Spree / Frankfurt (Oder)
Verkehrsunfall mit schwerverletzter Radfahrerin
Am Samstagnachmittag gegen 14:30 Uhr kam es am Goltzhorn in Frankfurt (Oder) in Höhe einer Tankstelle zum Zusammenstoß eines Pkw Mercedes mit einer Radfahrerin. Der 58-jährige Pkw-Fahrer wollte von der Tankstelle auf die Straße einfahren und übersah dabei die 48-jährige Radfahrerin. Die Frau verletzte sich so schwer, dass sie mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen wurde.
Erfolgreiche Verkehrskontrolle
Am Nachmittag des 18.09.2026 kontrollierten Polizeibeamte einen VW Passat, weil das angebrachte Kennzeichen nicht zum Fahrzeug passte. Dabei stellte sich heraus, dass der Pkw bereits seit einiger Zeit außer Betrieb gesetzt war, da kein Versicherungsschutz mehr bestand, und mit falschen Kennzeichen versehen worden war. Der 42-jährige Fahrer war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, zudem wurden Strafanzeigen wegen Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrens unter Einwirkung von Betäubungsmitteln gegen ihn gefertigt. Auch gegen den Halter des Fahrzeugs wird nun ermittelt – wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie wegen des Fahrenlassens ohne Fahrerlaubnis und unter Einfluss von Betäubungsmitteln.
Wohnungsbrand in Gosen-Neu Zittau
Am Nachmittag des 19.09.2026 wurden Feuerwehr und Polizei in die Geschwister-Scholl-Straße in Gosen-Neu Zittau gerufen, nachdem dort aus bislang ungeklärter Ursache eine Couch in Brand geraten war. Durch die schnellen Löschversuche des 49-jährigen Bewohners und eines Nachbarn sowie die anschließenden Löscharbeiten der Feuerwehr konnte sich der Brand nicht weiter ausbreiten. Der Bewohner musste mit einer Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus gebracht werden, das Haus blieb bewohnbar; lediglich die Couch wurde beschädigt.
Schüsse am Nachmittag
Am 19.09.2026 gegen 14:15 Uhr war in der Beeskower Straße in Eisenhüttenstadt ein Schuss zu hören. Da zunächst weder Informationen zur Waffe noch die genauen Umstände vorlagen, kamen Funkwagen und das SEK zum Einsatz. Wie sich herausstellte, hatte sich ein Mann durch Kinderlärm in der Nähe seines Hauses gestört gefühlt und aus Verärgerung mit einer Schreckschusswaffe in die Luft geschossen. Diese sowie weitere Schreckschusswaffen, eine Luftdruckwaffe, Munition und sein Waffenschein wurden sichergestellt. Es wurde Strafanzeige erstattet.
Märkisch-Oderland
Unbefugte im Phosphatwerk beim Feuerwerk-Gucken erwischt
Auf dem Gelände des ehemaligen Phosphatwerks in Rüdersdorf kam es erneut zu unbefugtem Betreten durch eine größere Personengruppe. Der Objektverantwortliche informierte die Polizei, nachdem er zum wiederholten Mal mehrere Personen sowie diverse Fahrzeuge auf dem Areal festgestellt hatte. Die herbeigerufenen Beamten fanden bei der Durchsuchung fünf unberechtigte Personen, die nach Feststellung ihrer Identität des Geländes verwiesen wurden. Nach eigenen Angaben wollten sie das nahe gelegene Feuerwerk im Museumspark vom Werksgelände aus beobachten. Das Zugangstor wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder ordnungsgemäß verschlossen. Wegen einsturzgefährdeter Gebäude ist der Aufenthalt auf dem Gelände lebensgefährlich.
Einbruch in leerstehendes Haus
In ein seit Jahren unbewohntes Einfamilienhaus in Hönow wurde eingebrochen. Unbekannte verschafften sich durch Aufhebeln der Kellertür Zugang und durchsuchten sämtliche Zimmer sowie Schränke und weitere Behältnisse. Ob die Täter dabei Beute machten, ist derzeit noch unklar, da die Bestände des leerstehenden Hauses erst geprüft werden müssen.
Gestohlenes Fahrzeug zurückgewonnen, Tatverdächtiger festgenommen
Nach einem Fahrzeugdiebstahl in Berlin konnte die Polizei einen entwendeten Pkw Renault in der Robert-Koch-Straße in Seelow sicherstellen. Das Fahrzeug war verschlossen am Krankenhaus abgestellt und trug statt des ursprünglichen Berliner Kennzeichens ein polnisches Dublettenkennzeichen. Im unmittelbaren Umfeld konnten Einsatzkräfte einen Tatverdächtigen ausfindig machen und vorläufig festnehmen. Er befindet sich derzeit in Gewahrsam und wartet auf seine Vorführung vor einem Haftrichter.
Barnim
Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss
Am späten Samstagnachmittag kam es gegen 17:00 Uhr in Althüttendorf (Friedrich-Baumann-Siedlung) zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw augenscheinlich nach rechts von der Fahrbahn abkam. Die eingesetzten Beamten trafen neben dem verunfallten Fahrzeug zwei erheblich alkoholisierte Personen an, eine 41-jährige Frau und einen 48-jährigen Mann, die offenbar zum Pkw gehörten. Beide bestritten, gefahren zu sein; die Fahrereigenschaft ließ sich im Rahmen der Unfallaufnahme nicht eindeutig klären. Bei beiden wurde eine Blutprobe entnommen, zudem wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr beziehungsweise Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 3.000 Euro.
Bedrohung mit Schreckschusswaffe
Am frühen Sonntagmorgen gegen 04:00 Uhr wurden aus der Pegasusstraße in Bernau mehrere Schüsse gemeldet. Beamte der Polizeiinspektion Barnim trafen vor Ort unter anderem auf einen 21-jährigen Mann, der sich für die Schüsse verantwortlich zeigte und eine Atemalkoholkonzentration von rund 1 Promille aufwies; zudem schien er unter dem Einfluss berauschender Mittel zu stehen. Bei ihm wurden eine Schreckschusswaffe, ein Schlagring und pyrotechnische Erzeugnisse sichergestellt. Ersten Ermittlungen zufolge fühlte sich der Tatverdächtige durch einen Unbekannten bedroht, hielt diesem zunächst die Schreckschusswaffe an den Kopf und schoss anschließend mehrfach in die Luft. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz sowie eine ergänzende Strafanzeige wegen Bedrohung gemäß § 241 StGB aufgenommen. Zur Blutprobenentnahme wurde er ins Krankenhaus Bernau gebracht und anschließend aus der polizeilichen Maßnahme entlassen.
Uckermark
Sachbeschädigungen an Klingel und Pkw
Am Freitagvormittag wurde bekannt, dass Unbekannte die Klingelanlage eines Mehrfamilienhauses in der Prenzlauer Straße mit schwarzer Farbe beschmiert hatten. Am Nachmittag stellte ein Pkw-Halter unweit des ersten Tatorts fest, dass auch sein Fahrzeug im vorderen und hinteren Bereich mit schwarzer Farbe besprüht worden war. Es entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Die Ermittlungen zu den unbekannten Tätern dauern an.
Berauscht im Straßenverkehr
Am Samstagnachmittag wurde im Rahmen einer Verkehrskontrolle ein E-Scooter-Fahrer auf der Brüssower Allee in Prenzlau kontrolliert. Da er den Beamten bereits im Zusammenhang mit dem Fahren unter berauschenden Mitteln bekannt war und sich erneut entsprechende Anhaltspunkte ergaben, wurde ihm ein Drogenschnelltest angeboten. Dieser reagierte positiv auf Cannabis; der Fahrer räumte den Konsum am Vorabend ein. Es folgte eine Blutentnahme im Krankenhaus, die Weiterfahrt wurde untersagt.
Verfassungsfeindliche Symbole geschmiert
Einem Spaziergänger fiel am Samstagnachmittag im Bereich der Mündeseepromenade auf, dass mehrere Bänke und ein Tisch mit verbotenen Symbolen mittels grüner Farbe beschmiert worden waren. Die Symbole und Schriftzüge wurden umgehend unkenntlich gemacht. Die Ermittlungen zu den bislang unbekannten Tätern dauern an.
Verdacht des Wohnungseinbruchdiebstahls
Die Mieterin einer Wohnung in der Zehdenicker Straße in Lychen meldete der Polizei am Samstagabend, dass in ihre Wohnung eingebrochen und Bargeld in vierstelliger Höhe entwendet worden sei; das Fehlen des Geldes war ihr bereits am Freitagabend aufgefallen. Aus dem Kühlschrank fehlte zudem ein Cheeseburger. Vor Ort waren weder die Wohnung durchwühlt noch Einbruchspuren feststellbar; ein Zweitschlüssel war offenbar vor der Eingangstür hinterlegt worden, nachdem das fehlende Bargeld bemerkt worden war. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei der Inspektion Uckermark.
Quelle: PD Ost




