Skip to main content

Die Geflügelpest breitet sich weiter aus: In einem Entenbetrieb im Landkreis Märkisch-Oderland ist das hochansteckende Vogelgrippevirus H5N1 amtlich nachgewiesen worden. Rund 15.000 Tiere sind betroffen.

Werbung

Es ist bereits der 13. Fall von Geflügelpest in einem brandenburgischen Nutzgeflügelbestand seit Herbstbeginn. Bundesweit ist seit September ein deutlicher Anstieg der Ausbruchszahlen zu beobachten – sowohl bei Wildvögeln als auch in Hausgeflügelbeständen.

Schnelle Reaktion nach Symptomen

Nachdem klinische Anzeichen der Tierseuche aufgetreten waren, informierte der Betriebsinhaber umgehend das Veterinäramt. Der Bestand wurde sofort gesperrt und beprobt. Das Landeslabor Berlin-Brandenburg stellte zunächst das Aviäre Influenzavirus vom Subtyp H5N1 fest, das nationale Referenzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut, bestätigte den Befund.

Schutzmaßnahmen laufen

Die betroffenen Tiere müssen tierschutzgerecht getötet werden. Zudem wurden Schutz- und Überwachungszonen angepasst. Die genauen Grenzen legen die zuständigen Veterinärämter fest. Betroffene Geflügelhalter in den Restriktionsgebieten werden über die erforderlichen Maßnahmen informiert.

Dringender Appell an Geflügelhalter

Das Verbraucherschutzministerium appelliert eindringlich an alle Geflügelhalter, Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten:

  • Ställe gegen unbefugten Zutritt sichern
  • Nur mit Schutz- oder Einwegkleidung betreten
  • Handwasch- und Schuhdesinfektionseinrichtungen vorhalten
  • Bei unklaren Krankheits- oder Todesfällen sofort das Veterinäramt informieren

Vorschaubild: Symbolbild Canva
Quelle: MLEUV Land Brandenburg 

 

Leave a Reply