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Die Versorgung von AOK-Versicherten mit notwendigen Krankenfahrten steht in Brandenburg vor dem Aus. Nach dem Scheitern der Verhandlungen zwischen der Brandenburger Arbeitsgemeinschaft Fahrdienste und der AOK Nordost drohen erhebliche Versorgungslücken.

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Verhandlungen gescheitert

Eine Einigung über eine auskömmliche und kostendeckende Vergütung für Krankentransporte konnte nicht erzielt werden. Die Konsequenzen sind gravierend: AOK-Versicherte müssen ihre notwendigen Krankenfahrten möglicherweise künftig selbst bezahlen. Zugleich ist die verlässliche Versorgung insgesamt akut gefährdet.

IHKs fordern Vermittlung durch Landespolitik

Monique Zweig, Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostbrandenburg, äußert sich für die Landesarbeitsgemeinschaft der Brandenburger IHKs besorgt: „Es ist bedauerlich, dass kein Weg zu einer gemeinsamen Lösung bislang gefunden werden konnte und nun Versorgungslücken absehbar sind.“ Sie appelliert an die Landespolitik, weiter zu vermitteln, damit es doch noch zu einer tragfähigen Lösung für beide Seiten komme. Andere Bundesländer hätten dies bereits geschafft.

Steigende Kosten belasten Taxi- und Mietwagenunternehmen

Die Taxi- und Mietwagenunternehmer stehen seit Jahren unter erheblichem Kostendruck. Gestiegene Ausgaben bei Steuern, Versicherungen, Fahrzeuganschaffung und -wartung, Kraftstoff sowie Personalkosten können nicht an die Krankenkassen weitergegeben werden, da die Vergütungssätze stagnieren.

Die drei Brandenburger IHKs warnen eindringlich: Wer die Taxi- und Mietwagenunternehmer dauerhaft unter ihren tatsächlichen Kosten vergüten will, nimmt in Kauf, dass Unternehmen ihre Leistungen einstellen müssen oder Versicherte selbst zahlen müssen. Die Folge sind absehbare Versorgungslücken zulasten der Versicherten.


Vorschaubild: Symbolbild Canva
Quelle: IHK Ostbrandenburg

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