Die Stadt Erkner investiert in die Aufwertung ihres Friedhofs. Nach den ersten Arbeiten, die im November begannen, neigen sich die Sanierungsmaßnahmen an der Gedenkanlage dem Ende zu. Die Aufwertung des Gräberfelds für die Opfer des Luftangriffs vom 8. März 1944 ist nahezu abgeschlossen. Mit neuem Oberboden, jungen Bäumen und Stauden erhält die Anlage einen würdevollen Rahmen. Eine neue Beregnungsanlage sorgt künftig für optimale Bewässerung. Die Arbeiten wurden großenteils durch die Sonderaufsicht Kriegsgräberwesen des Landkreises Oder-Spree unterstützt.

Urnengemeinschaftsanlage wird lebenswert gestaltet
Ab Ende April folgt der nächste Schritt: die umfassende Neugestaltung der Urnengemeinschaftsanlage. Hier setzt die Stadtverwaltung nicht nur auf würdige Grabgestaltung, sondern auch auf die Aufenthaltsqualität für Besucher. Die Maßnahmen umfassen neue Einfassungen der Begräbnisflächen, eine ansprechende Bepflanzung mit Blühsträuchern und Stauden sowie zusätzliche Sitzbänke. Ein Highlight wird eine bepflanzte Pergola in Richtung der Gerhart-Hauptmann-Straße sein – sie schafft schattige Plätze und bietet gleichzeitig Sichtschutz.
Während der Bauarbeiten wird die Urnenanlage von den Wegen aus bearbeitet, ohne sie mit Maschinen zu befahren. Die Tafeln werden versetzt, bleiben aber erreichbar. Die Stadt bittet um Verständnis für die teilweise eingeschränkte Begehbarkeit während der Bauzeit.
Weitere Verbesserungen geplant
Längerfristig hat Erkner noch mehr vor: Die Sanierung der Hauptwege sowie die Schaffung neuer Urnenreihengräber und Urneneinzelgrabstellen – mit und ohne individuelle Bepflanzung – stehen auf der Agenda. Der Friedhof wird so schrittweise zu einem Ort, der Trauer und Gedenken würdig rahmt.
Vorschaubild: Die Urnengemeinschaftsanlage wird neu bepflanzt und erhält weitere Sitzmöglichkeiten © Stadt Erkner
Quelle: Stadtverwaltung Erkner



