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Roland Lampe stellt sein neues Buch am Montag, 19. Mai 2026, um 18 Uhr in der Museumsverwaltung, Friedrichstraße 67, vor.

Das Buch erzählt die Geschichte des Dichters, Kabarettisten und Malers Joachim Ringelnatz (1883–1934), der Anfang 1934 an Tuberkulose erkrankte und in die Klinik Waldhaus Charlottenburg in Sommerfeld nördlich von Berlin eingewiesen wurde. Dort hielt er fest, was ihn bewegte: in einem Tagebuch und in Briefen an seine Frau Muschelkalk. Diese persönlichen Aufzeichnungen berichten von seinem Alltag in der Klinik, von seinen Träumen, Gedanken und Gefühlen. Im Oktober 1934 verließ er die Klinik unheilbar krank und starb einen Monat später in Berlin.

Doch das Buch erzählt nicht nur von seiner Krankheit, sondern auch von seinen Freundschaften. Ringelnatz war eng verbunden mit der Schauspielerin Asta Nielsen, mit seinem Verleger Ernst Rowohlt und mit dem Schauspieler Paul Wegener, der an seinem Grab die Abschiedsrede hielt. Eine besondere Rolle spielte auch Hermann Hesse, der erkannte, wie viel Tiefe und Weisheit hinter Ringelnatz‘ bekannter kabarettistischer Maske steckte.

Das Buch behandelt auch die Geschichte der Klinik in Sommerfeld selbst, die bis heute in der Landschaft des Osthavellandes erhalten ist.

Eintritt: 10 EUR.      Zum Kartenverkauf


Quelle/Flyer: Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner

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