Ein neuer Ort der märkischen Literatur- und Kulturgeschichte

Am 24. April 2026 wird das Günter-de-Bruyn-Haus in Beeskow feierlich eröffnet. Die umfassend sanierte Einrichtung wird damit erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – und das in einem besonderen Jahr: 2026 jährt sich der Geburtstag des Schriftstellers Günter de Bruyn zum 100. Mal.
Die Eröffnungsfeier beginnt um 11:00 Uhr im Innenhof, dem „Märkischen Dichtergarten“ (bei Regen im „Salon“). Den musikalischen Auftakt gestalten Astrid von Appen und Nele Poldrack mit Querflöte. Im Anschluss sprechen Landrat Frank Steffen, zugleich Vorsitzender der Günter-de-Bruyn-Stiftung, Bürgermeister Robert Czaplinski sowie Gäste von Bundes- und Landesebene (BKM und MWFK). Dabei wird auch der Künstler Ehrhard Thoms als erster „Mitarbeiter auf Zeit“ vorgestellt.
Ein besonderer Höhepunkt folgt um 11:20 Uhr: Die Kölner Künstlerin Elisabeth Strahler übergibt 22 Aquarelle an die Stiftung. Die Werke sind über mehrere Jahre auf märkischen Entdeckungstouren entstanden – teilweise gemeinsam mit Günter de Bruyn.
Nach einem musikalischen Ausklang gegen 11:25 Uhr laden öffentliche Führungen um 12:00 Uhr und 13:00 Uhr dazu ein, das Haus näher kennenzulernen. Durch die Räume führen Architekt Michael Albrecht und Wolfgang de Bruyn.
Mit der Eröffnung entsteht in Beeskow ein lebendiger Ort der märkischen Literatur- und Kulturgeschichte, der künftig dauerhaft für Besucherinnen und Besucher offensteht.
Vorschaubild: Symbolbild Canva
Quelle: LOS




