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Polizeidirektion Ost: Schwerpunktaktion „sicher.mobil.leben“ – Zweiräder im Blick

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Am Dienstag, den 28. April 2026, hat sich die Polizeidirektion Ost an der landesweiten Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“ beteiligt, die in diesem Jahr den Zweiradfahrern gewidmet ist. Ob Radfahrer, Nutzer von Elektro-Kleinstfahrzeugen wie E-Scootern oder Motorradfahrer – sie alle zählen zu den gefährdeten Verkehrsteilnehmern, die im Falle eines Verkehrsunfalls häufig Personenschäden davontragen.

Im vergangenen Jahr ereigneten sich im Bereich der Polizeidirektion Ost 592 Verkehrsunfälle unter Beteiligung motorisierter Zweiräder – 44 weniger als im Jahr 2024. Dabei verletzten sich 431 Personen (-36), und zehn Verkehrsteilnehmer kamen ums Leben (+4 im Vergleich zum Vorjahr). 365 dieser Unfälle wurden von den motorisierten Zweiradfahrern selbst verursacht.

Zudem ereigneten sich 835 Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fahrradfahrern (einschließlich Pedelecs), das sind 88 weniger als im Jahr 2024. Hierbei wurden 679 Personen verletzt (-86), und elf Personen verstarben (+10). 405 dieser Unfälle wurden von den Radfahrern selbst verursacht.

Bei den Kontrollen am Dienstag wurden in 77 Fällen Radfahrer gestoppt, die den Radweg in nicht zulässiger Richtung befuhren. In einigen Fällen beließen es die Beamten bei einer mündlichen Belehrung. Zwei Nutzer von E-Scootern wurden ohne den erforderlichen Versicherungsschutz angetroffen, einer stand mutmaßlich unter Drogeneinfluss. Allen drei Fahrzeugführern wurde die Weiterfahrt untersagt; gegen sie wurden Ermittlungen eingeleitet.

Bei Geschwindigkeitsmessungen wurden 125 Überschreitungen festgestellt. In elf Fällen waren Motorradfahrer zu schnell unterwegs und erhalten nun Post von der Bußgeldstelle.

Beamte der Prävention der Polizeiinspektion Märkisch-Oderland nahmen die Fahrräder der vierten Klassen der Grundschule in Petershagen/Eggersdorf in Augenschein und trainierten anschließend mit 86 Mädchen und Jungen die Fahrradbeherrschung in einem Parcours. In Neuenhagen begleiteten Polizisten zudem die Fahrradprüfung von 51 Kindern.

Eisenhüttenstadt: Anwohner überrascht mutmaßlichen Einbrecher mit Pflasterstein

Wie der Polizei am Vormittag des 28. April 2026 angezeigt wurde, war ein Anwohner der Straße Schöpfwerk in der Nacht zuvor durch lautstarke Geräusche aus dem Schlaf gerissen worden. Als er der Sache nachging, sah er sich einem Mann gegenüber, der mit einem Pflasterstein die Scheibe der Hauseingangstür bearbeitet hatte. Der mutmaßliche Einbrecher flüchtete umgehend, nachdem er bemerkt hatte, dass er entdeckt worden war. Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermitteln nun zur Identität des Täters.

Eisenhüttenstadt: Mann fällt auf Anlagebetrügerin im Internet herein

Am 28. April 2026 wandte sich ein Eisenhüttenstädter an die Polizei, nachdem er erkannt hatte, dass es sich bei einer Internetbekanntschaft um eine Betrügerin handelte. Sie hatte sich gegenüber dem Mittvierziger als Anlageberaterin ausgegeben und ihn dazu gebracht, einen größeren Geldbetrag auf eine digitale Wallet zu überweisen. Kurz darauf sollte sich das Geld vervielfacht haben – um die Summe ausgezahlt zu bekommen, müssten allerdings noch Steuern gezahlt werden. An diesem Punkt schöpfte der Mann Verdacht und beendete den Kontakt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, wer sich hinter der angeblichen Anlageberaterin verbirgt.

Frankfurt (Oder): Zwei junge E-Scooter-Fahrerinnen unter Drogeneinfluss gestoppt

Am späten Abend des 28. April 2026 fielen einer Streifenwagenbesatzung in der Bahnhofstraße zwei junge Frauen auf, die mit E-Scootern unterwegs waren. Da ihr Fahrverhalten unsicher wirkte, kontrollierten die Beamten die 18 und 19 Jahre alten Frankfurterinnen. Beide machten nicht den Eindruck, völlig nüchtern zu sein – ein positiver Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht. Nach einer ärztlichen Blutprobenentnahme konnten die jungen Frauen ihrer Wege ziehen; mit ihnen befasst sich nun die Zentrale Bußgeldstelle.

BAB 12: Gemeinsame Verkehrskontrolle von Polizei und BALM zwischen Spreeau und Fürstenwalde-West

Am Vormittag des 28. April 2026 rückten Kräfte der Verkehrspolizei der Direktion Ost gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) aus, um den Verkehr auf dem Streckenabschnitt zwischen dem Dreieck Spreeau und der Anschlussstelle Fürstenwalde-West zu kontrollieren. Zwischen 8 und 13 Uhr wurden 27 Fahrzeuge überprüft. Ein Verkehrsteilnehmer hatte ein Überholverbot missachtet, drei Autofahrer waren zu schnell unterwegs. Dreimal wurde die Ladungssicherheit beanstandet, und vier Fahrpersonalverstöße waren zu ahnden. Die Verkehrssünder sind nun Fälle für die Zentrale Bußgeldstelle in Gransee.

Schwedt/Oder: Unfallflucht in der Lindenallee – rund 2.000 Euro Schaden

Am späten Vormittag des 28. April 2026 wandte sich eine Rentnerin an die Polizei, nachdem ein anderes Fahrzeug gegen ihren Hyundai gestoßen und der Verursacher anschließend den Unfallort in der Lindenallee verlassen hatte. Allein an ihrem Pkw entstand ein Schaden von rund 2.000 Euro. Erste Zeugenaussagen deuten auf die Beteiligung eines Peugeot mit Uckermärker Kennzeichen hin. Diesem Hinweis gehen die Polizisten nun nach.

Angermünde: Portemonnaie aus Handtasche im Discounter gestohlen

Am späten Vormittag des 28. April 2026 war eine 63-jährige Frau in einem Discounter im Grundmühlenweg mit ihren Einkäufen beschäftigt und ließ ihre im Einkaufswagen abgelegte Handtasche kurzzeitig aus den Augen. An der Kasse stellte sie fest, dass ihr Portemonnaie aus der Handtasche gestohlen worden war. Mit der Geldbörse verschwanden Bargeld, persönliche Papiere und eine Bankkarte. Mit dieser Karte versuchten Unbekannte kurz darauf, an einem Automaten Geld abzuheben. Die Polizei ermittelt.

Angermünde: Waldbrand am Wolletzsee – etwa 1.000 Quadratmeter betroffen

Am Abend des 28. April 2026 meldete ein Zeuge einen Brand im Waldgebiet rund um das Strandbad am Wolletzsee. Tatsächlich waren rund 1.000 Quadratmeter betroffen. Kameraden der Feuerwehr löschten die Flammen. Der entstandene Schaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.

Angermünde: Staatsschutz ermittelt nach rassistischer Bedrohung

Am Abend des 28. April 2026 wurde eine dreiköpfige syrische Familie auf einem Parkplatz im Grundmühlenweg von einem Mann angegangen. Der 39-jährige Deutsche beschimpfte und beleidigte sie rassistisch und volksverhetzend und bedrohte sie mit einer Glasflasche. Der Familie gelang es, sich der Situation zu entziehen und die Polizei zu verständigen. Eine Streifenwagenbesatzung konnte den bereits polizeibekannten Tatverdächtigen ausfindig machen und stellen. Ihm werden nun Bedrohung und Volksverhetzung vorgeworfen. Der Polizeiliche Staatsschutz der Direktion Ost hat die Ermittlungen übernommen.

Baumgarten: Diebe zapfen Bagger auf Baustelle an

In der Nacht zum 28. April 2026 trieben Diebe auf einer Baustelle zwischen Baumgarten und Cremzow ihr Unwesen. Sie machten sich an einem Bagger zu schaffen und entnahmen dem Tank Dieselkraftstoff. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Prenzlau: Fahrrad aus Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses gestohlen

Wie der Polizei am 28. April 2026 angezeigt wurde, ist aus dem Treppenbereich eines Mehrfamilienhauses im Georg-Dreke-Ring ein Fahrrad gestohlen worden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Prenzlau: Gefälschte HU-Plakette an Opel entdeckt

Am Nachmittag des 28. April 2026 nahmen Polizisten in der Stettiner Straße einen Opel genauer unter die Lupe. Die angebrachte Plakette der Hauptuntersuchung erweckte nicht den Eindruck, echt zu sein. Der 52-jährige Fahrzeughalter musste die Kennzeichentafeln abgeben und erhielt Anzeigen wegen Urkundenfälschung sowie Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz – ein Versicherungsschutz bestand für den Wagen ebenfalls nicht.

Landkreis Barnim: Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt Zweiradfahrer und Vorfahrtsverstöße

Im Tagesverlauf des 28. April 2026 führten Beamte der Polizeiinspektion Barnim zwei Einsätze durch, die sich gegen typische Hauptunfallursachen richteten. Im Fokus standen Zweiradfahrer sowie Verkehrsteilnehmer, die es mit dem Stichwort „Vorfahrt“ nicht so genau nahmen.

In Bernau, Finowfurt und Eberswalde stellten die Polizisten 16 Verstöße gegen die Regelungen des grünen Pfeils und in zwölf Fällen die Missachtung des Stoppschildes fest. Hinzu kamen vier Gurt- und zwei Geschwindigkeitsverstöße sowie ein Fall des Fahrens ohne vorgeschriebene Haftpflichtversicherung.

In Niederfinow und am Werbellinsee fanden zudem Geschwindigkeitsmessungen sowie technische Überprüfungen von Krafträdern statt. Auch Kolleginnen und Kollegen des Präventionsbereichs waren vor Ort, um Bikerinnen und Biker auf Risiken und örtliche Unfallschwerpunkte hinzuweisen. Im Ergebnis mussten sieben Geschwindigkeitsverstöße geahndet werden. Weitere derartige Kontrollmaßnahmen werden folgen.

Bernau bei Berlin: Mann ruft Naziparole in Rettungsstelle – 2,5 Promille

Am späten Abend des 28. April 2026 wurden Polizisten in die Rettungsstelle des Krankenhauses gerufen. Dort hatte ein Mann andere Personen beleidigt und eine Naziparole gerufen. Der bereits polizeibekannte Deutsche wies einen Atemalkoholwert von 2,5 Promille auf. Der 33-Jährige muss sich nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten.

Ahrensfelde: Brand auf etwa 50 Quadratmetern Wald- und Heidefläche

Am Abend des 28. April 2026 rückten Kameraden der Feuerwehr in ein Waldgebiet rund um die Landsberger Chaussee im Ortsteil Eiche aus. Ein Zeuge hatte Rauchwolken aufsteigen sehen und sofort die Feuerwehr alarmiert. Tatsächlich waren rund 50 Quadratmeter Wald- und Heidefläche in Flammen aufgegangen. Der Brand konnte zügig gelöscht werden. Kriminalisten der Inspektion Barnim ermitteln nun zur Brandursache.

Eberswalde: Mutmaßlicher Kabeldieb dank Zeugin gestellt

Am frühen Morgen des 29. April 2026 fiel einer Zeugin in der Rudolf-Breitscheid-Straße ein Mann auf, der um eine Baustelle schlich und nicht wie ein harmloser Spaziergänger wirkte. Als er den Bauzaun überwand, alarmierte die Beobachterin die Polizei. Dank ihrer detaillierten Personenbeschreibung konnten Beamte kurz darauf einen polizeibekannten 43-jährigen Deutschen stellen. Er führte einen Beutel mit Handschuhen und Schneidwerkzeug mit sich. Nach ersten Erkenntnissen könnte er es auf Kupferkabel abgesehen haben. Ein Drogenschnelltest verlief positiv. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Strausberg: Frau im psychischen Ausnahmezustand in Klinik gebracht

Am Vormittag des 28. April 2026 geriet eine Bewohnerin der Straße Am Försterweg in einen psychischen Ausnahmezustand. Die 64-jährige Deutsche schlug gegen die Tür einer Nachbarwohnung und ging die Mieter nach dem Öffnen an. Auch alarmierte Polizisten mussten sich einiges anhören und erlebten schließlich, wie die Frau um sich schlagen wollte. Letztlich konnte sie am Boden in Handfesseln gelegt werden. Rettungskräfte brachten sie anschließend in eine Klinik, wo sie nun ärztliche Hilfe erhält.

Hoppegarten: Schlag mit Glasflasche gegen den Kopf – gefährliche Körperverletzung

Am Nachmittag des 28. April 2026 wurden Polizisten in die Poststraße gerufen. Dort waren zwei Männer in eine handfeste Auseinandersetzung geraten, in deren Verlauf einer der Beteiligten seinem Kontrahenten eine Glasflasche gegen den Kopf schlug. Der 39-Jährige erlitt eine blutende Verletzung und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der ein Jahr jüngere Schläger muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Im Verfahren ist auch zu klären, woran sich der Streit entzündete.

Bad Freienwalde: Mann bedroht Anwohner mit Messer und fordert Fahrrad

Am Vormittag des 28. April 2026 machte in der Königsstraße ein Mann von sich reden, als er mit einem Messer Anwohner bedrohte und die Herausgabe eines Fahrrads forderte, das ihm angeblich gestohlen worden sei. Alarmierte Polizisten stellten den Mann und identifizierten ihn als einen derzeit wohnungslosen, polizeibekannten 43-jährigen Deutschen. Er muss sich nun für sein Handeln verantworten.


Quelle: PD Ost

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