Skip to main content

Traditionsveranstaltung 12. Beeskower Altstadtlauf

Am 25. Mai wird der Beeskower Altstadtlauf das zwölfte Mal in Beeskow stattfinden. Seit dem 01. März sind Anmeldungen für den Traditionslauf online – unter der Webseite www.beeskower-altstadtlauf.de – möglich.

Dieses Jahr wird es ein paar Neuerungen in der Organisation, basierend auf dem Feedback des letzten Jahres geben. Die Veranstaltung startet dieses Jahr um 9 Uhr mit dem 5- und 10-km Lauf. Danach wird der 2,5 km Lauf, unterteilt in zwei separate Läufe, stattfinden. Der erste 2,5-km Lauf wird für die Grundschulkinder der Region angeboten und der zweite als Volkslauf für alle. Den Abschluss werden wieder die Kleinsten mit dem Bambinilauf bilden. Außerdem wird die Streckenführung dieses Jahr ein wenig angepasst.

Wer die neue Wettkampfstrecke schon vorher testen möchte, ist herzlich eingeladen an den Probeläufen auch organisiert vom Verein Leichtathletik in Beeskow e.V. am 06. April und am 04. Mai teilzunehmen. Treffpunkt ist jeweils um 10 Uhr auf dem Marktplatz in Beeskow.

Das Organisationsteam freut sich auch dieses Jahr darüber, dass genügend Sponsoren gefunden werden konnten, die den Altstadtlauf finanziell unterstützen. Als Hauptsponsoren konnte die Raiffeisen-Volksbank sowie EWE gewonnen werden. Weitere Premium-Sponsoren sind die Stadt Beeskow, die NEB, Stahlwasserbau, Kurylyszyn-Bau, Edeka Röseler und Sonae Arauco.

Neben der finanziellen Unterstützung werden rund um das Wettkampfwochenende noch Helferinnen und Helfer z.B. für den Auf- und Abbau oder im Einsatz als Streckenposten benötigt. Wer mithelfen möchte, kann sich unter beeskower.altstadtlauf@gmx.de melden.

Für aktuelle Infos rund um den Beeskower Altstadtlauf gerne auch regelmäßig auf facebook.com/BeeskowAltstadtlauf schauen.

Quelle/Plakat: PM Organisations-Team des Altstadtlaufs Beeskow

Literaturstipendium „Burgschreiberin/Burgschreiber zu Beeskow“ – Ausschreibung bis 29.06.2025

Der Landkreis Oder-Spree und die Stadt Beeskow schreiben in diesen Tagen zum 33. Mal das Amt „Burgschreiberin/Burgschreiber zu Beeskow“ aus. Vergeben wird es für die Dauer von fünf Monaten (Januar bis Mai 2026). Es ist mit einem Förderstipendium in Höhe von 5.000 Euro sowie freiem Wohn- und Arbeitsraum auf der Burg Beeskow verbunden. Das Stipendium ermöglicht dem/r Burgschreiber:in, eigene literarische Vorhaben umzusetzen. Wünschenswert ist die Bereitschaft zum aktiven Austausch zwischen Burgschreiber:in, Stadt und Region. Die Burg unterstützt den/die Burgschreiber:in, eigene Vorstellungen und Ideen für Projekte vor Ort zu verwirklichen, beispielsweise in Form von Lesungen, in Zusammenarbeit mit Schulen und/oder kulturellen Einrichtungen sowie der lokalen Presse. Für den/die Amtsinhaber:in besteht für die Dauer des Stipendiums grundsätzlich Residenzpflicht. Der/die Burgschreiber:in verfasst im Laufe der Amtszeit neben eigenen literarischen Vorhaben sogenannte Burgminiaturen, die Teil der Abschlusslesung sind und der Burg für eine mögliche Veröffentlichung zur Verfügung stehen.

Voraussetzung für die Bewerbung ist die erfolgte Veröffentlichung von mindestens drei selbstständigen Publikationen, die nicht im Eigenverlag bzw. durch Eigenfinanzierung zustande gekommen sind. Die komplette Ausschreibung ist im Internet unter www.burg-beeskow.de/projekte/burgschreiberinnen einzusehen.

Einsendeschluss ist der 29.06.2025 (Maileingang).

Henning Rabe, aktueller Burgschreiber zu Beeskow, ist noch bis Ende Mai auf der Burg zu Gast (Abschlusslesung am 23. Mai 2025, 18 Uhr). Aus seinem neuen Roman, an dem er derzeit arbeitet, wird er am Dienstag, 25. März 2025, 18 Uhr, auch im Frankfurter Kleist-Museum lesen. Außerdem kann man Henning Rabe ein weiteres Mal als DJ erleben: Am Samstag, 24. Mai 2025, 19 bis 24 Uhr, wird er bei „Ab in die Tonne! Die Burg tanzt“ im Gewölbekeller der Burg Musik aus den 70er-, 80er- und 90er-Jahren auflegen.

Vorschaubild: Burg Beeskow by Stephanie Lubasch
Quelle: PM Burg Beeskow

Neuer Werksleiter bei Sonae Arauco Beeskow

Sonae Arauco gehört zu den bedeutendsten internationalen Anbietern von Holzwerkstofflösungen und hat eine wesentliche Bedeutung für die Bau- und Möbelbranche. In Beeskow ist es nicht nur ein bedeutender Geschäftspartner, sondern auch ein wesentlicher Arbeitgeber. Ab sofort übernimmt der gebürtige Beeskower Robert Rösner die Leitung des Spanplattenwerks.

Seit Jahresbeginn ist Rösner für das Werk von Sonae Arauco in Beeskow verantwortlich. Der Maschinenbau-Diplomingenieur aus Beeskow war zuletzt als Leiter der Abteilung Technische Dienste Mechanik bei der Progroup Paper PM2 in Eisenhüttenstadt tätig. Weitere Stationen seiner beruflichen Laufbahn beinhalten die Geschäftsführung der VWP Maschinenbau- und Service GmbH und die Leitung der Heicon Service GmbH sowie der Heicon Verkehrstechnik GmbH. Rösner folgt auf Arman Fatunz, der die Rolle seit April 2019 innehatte und nun als Director Industrial Operations bei Sonae Arauco tätig ist. In dieser neuen Position ist Fatunz für die strategische Ausrichtung der Werke in Beeskow und Nettgau zuständig.

Mit Robert Rösner haben wir einen erfahrenen Nachfolger für das Werk Beeskow gefunden, und ich übergebe die Verantwortung für den Standort mit vollem Vertrauen in seine Hände. Wir werden regelmäßig in engem Dialog stehen und gemeinsam die Weiterentwicklung unserer Produktionsstätte in Beeskow vorantreiben, erklärt Arman Fatunz.

Das Werk in Beeskow ist fest mit der Region verwurzelt, da etwa 80 Prozent der fast 300 Mitarbeitenden aus der Gegend stammen. Auch die Kooperation mit lokalen Handwerksfirmen, Zulieferern, Servicepartnern und Waldbesitzern trägt dazu bei, dass Sonae Arauco ein integraler Teil von Beeskow ist. Robert Rösner freut sich besonders über die Rückkehr in seine Heimatstadt: Ich bin glücklich, wieder in Beeskow und bei Sonae Arauco zu sein. Das Unternehmen stärkt seinen Standort durch Investitionen und engagiert sich für eine nachhaltige Zukunft, was ein ermutigendes Signal für die Region ist.

Vorschaubild: Robert Rösner, Werksleiter in Beeskow bei Sonae Arauco
Quelle/Foto: Sonae Arauco Pressebüro

Erfolgreicher Start der externen Arbeitsgelegenheiten für Asylbewerber in Beeskow

Vor knapp einem Jahr hatte der Bundestag das Rückführungsverbesserungsgesetz beschlossen, dass unter anderem die Arbeitsgelegenheiten von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern regelt, die jetzt auch von Kommunen oder Wohlfahrtsverbänden angeboten werden können.

Im Landkreis Oder-Spree ist Beeskow die erste Stadt, die diese Möglichkeit ergreift und gemeinsam mit dem Verein „Bumerang e.V. Beeskow“ acht Arbeitsgelegenheiten für Asylsuchende anbietet. „Vier Männer, unter anderem aus der Türkei, dem Irak und Pakistan, wurden am 10. Dezember zur Grünflächenpflege eingeteilt und sind auf dem Sportplatz und dem Spreepark zum Einsatz gekommen. Eine Teilnehmerin des Projektes wurde an eine gemeinnützige Gesellschaft vermittelt, um mobilitätseingeschränkte Bewohnerinnen und Bewohner zu unterstützen, damit diese sich im Haus selbstständiger bewegen können“, heißt es dazu aus dem Amt für Ausländerangelegenheiten und Integration. Und weiter: „Das erste Feedback zeigt, dass sie dort gut ankommt und in weiteren Bereichen eingesetzt werden kann. “ Das Projekt in Beeskow ist für ein Jahr von der Kreisverwaltung Oder-Spree genehmigt und bietet acht Asylsuchenden die Möglichkeit 20 Stunden pro Woche für das Gemeinwohl tätig zu werden. Ziel ist es, bereits vor Abschluss des Asylverfahrens, Flüchtlinge niederschwellig an den deutschen Arbeitsmarkt heranzuführen und ihnen so zu ermöglichen, erste Erfahrungen zu sammeln.

Zum Hintergrund: Tätigkeiten für Asylsuchende sind seit 1993 innerhalb von Flüchtlingseinrichtungen möglich. Eine Erweiterung erfolgt durch das sogenannte Rückführungsverbesserungsgesetz in 2024. Damit besteht für die Landkreise die Möglichkeit, entsprechende Arbeitsgelegenheiten auch außerhalb der Unterbringungseinrichtungen anzubieten. Grundsatz ist dabei, dass das Arbeitsergebnis der Allgemeinheit dienen muss. Das Asylbewerberleistungsgesetz regelt die Rahmenbedingungen. Geflüchtete sollen für 80 Cent Aufwandsentschädigung pro Stunde einfache Arbeiten erledigen. Weigern sie sich, drohen Geldkürzungen von bis zu 209 Euro im Monat. Laut Gesetz werden Aufwendungen für Unterkunft und Essen weiter gezahlt.

Quelle: PM Landkreis Oder-Spree

Kostenlose Beratung für Existenzgründung und Unternehmensnachfolge

Am Freitag, den 11. Oktober 2024, bietet die Kreisverwaltung Oder-Spree in Beeskow eine Informationsveranstaltung für Gründungsinteressierte an. Die Veranstaltung findet in Raum 307 im Haus B an der Rathenaustraße 13a statt. Ralf Grundmann von der IHK-Projektgesellschaft mbH wird zwischen 8:30 Uhr und 12:00 Uhr individuelle Beratungsgespräche führen.

In diesen Gesprächen erhalten Teilnehmende Informationen über verschiedene Fördermöglichkeiten für ihre Gründungsvorhaben, darunter Förderungen des Landes Brandenburg, des Bundes und der Europäischen Union. Die Beratung ist kostenlos, allerdings ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Interessierte können Termine bei Herrn Grundmann telefonisch unter 0170-7645768 oder per E-Mail an grundmann@ihk-projekt.de vereinbaren.

Quelle: LOS

Henning Rabe ist 32. Burgschreiber zu Beeskow

Henning Rabe wird neuer Burgschreiber zu Beeskow. Darauf einigte sich die vierköpfige Jury am Montagnachmittag nach dreistündiger Beratung. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 48 Autor:innen aller Altersklassen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aus Städten wie Hildesheim, Köln, Düsseldorf, Bonn, Leipzig, München, Berlin, Graz und Wien um das Amt beworben. Unter den eingereichten Leseproben finden sich Theatertexte ebenso wie Lyrik und Prosa – Essays, Kurzgeschichten und Romanauszüge, aber auch Sachbuchtexte.

Henning Rabe, geboren 1970 in Berlin, begann 1987 beim Fernsehen der DDR als Darsteller, Sprecher und Moderator. Seit 1990 ist er als freischaffender Musiker tätig; zwei Jahre später begann er mit der Veröffentlichung von Kurzgeschichten. Seit 2006 veröffentlicht er Bücher und Beiträge in Literaturzeitschriften.

Die Jury überzeugte Rabe mit seinen Texten, die „aktuelle Themen behandeln, ohne sie auszustellen“. Seine Arbeiten, die zum Beispiel um den Klimawandel kreisen, seien „verschmitzt“, „frei von Sarkasmus“ und gekennzeichnet von einem Witz, der „nicht auf den großen Lacher“ abziele.  

Zur Burgschreiber:innen-Jury gehörten neben dem 31. Burgschreiber zu Beeskow, Henryk Gericke, und der Leiterin des Ressorts Kultur&Unterhaltung der Märkischen Oderzeitung, Christina Tilmann, auch Kerstin Bartelt, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Beeskow, sowie Stephanie Lubasch vom Kultur- und Sportamt des Landkreises Oder-Spree.  

Das Amt „Burgschreiber:in zu Beeskow“ (seit 1993) wird vom Landkreis Oder-Spree und der Stadt Beeskow für die Dauer von fünf Monaten vergeben (Januar bis  Mai 2025). Es ist mit einem Förderstipendium in Höhe von 5.000 Euro sowie freiem Wohn- und Arbeitsraum auf der Burg Beeskow verbunden. Das Stipendium ermöglicht dem/r Burgschreiber:in, eigene literarische Vorhaben umzusetzen. Wünschenswert ist die Bereitschaft zum aktiven Austausch mit Stadt und Region. 

Henning Rabe wird am 11. Januar 2025 um 19 Uhr im Rahmen einer Antrittslesung im Konzertsaal der Burg Beeskow ins Amt eingeführt. 

Zu den Burgschreiber:innen vergangener Jahre gehörten der 2005 verstorbene Henryk Bereska, Katja Lange-Müller, Regina Hilber, Armin Strohmeyr, Ines Geipel, Ralph Hammerthaler, Franziska Hauser und Inka Bach.      

Vorschaubild: Henning Rabe Foto: Dr. Kayo Adachi-Rabe
Quelle: PM Burg Beeskow 

Deine Zukunft ist unsere Leidenschaft!

Am 19. September 2024 war die Abschlussveranstaltung des InnoVET-Projekts „Bottom-Up statt Top-Down – Fachkarrieren neu gedacht“ im Schukurama in Beeskow.

Die Besucher der Veranstaltung wurden auf eine vierjährige Reise durch die Welt der beruflichen Bildung mitgenommen. Berufliche Bildung ist sehr wichtig für die Zukunft unserer Jugendlichen. In den letzten Jahren hat sich viel verändert: Weniger junge Menschen machen eine Ausbildung, mehr studieren, aber viele brechen ihr Studium ab.

Unternehmen haben nun ein Problem: Es gibt weniger Fachkräfte und Nachwuchskräfte. Torsten Hesse von der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) erklärt: „Die Zahl der Ausbildungsinteressierten ist seit 2019 deutlich gesunken, während die Zahl der Ausbildungsplätze gleich geblieben ist. Das bedeutet, die Chancen für Schüler sind gestiegen.“ Schüler haben jetzt viele Möglichkeiten und sind oft unsicher, was sie wählen sollen. Das Projekt „Bottom-Up statt Top-Down – Fachkarrieren neu gedacht“ hat versucht, dieses Problem zu lösen. Es ging um die Steigerung der Qualität und Attraktivität der dualen Ausbildung und um den Ausbau von Lernort-Kooperationen.

Die Ergebnisse wurden in einem Video auf der großen Leinwand im Schukurama gezeigt. Es gab drei große Erfolge:

1. KarriereCenter Ostbrandenburg

Das KarriereCenter Ostbrandenburg ist eine neutrale Anlaufstelle für alle Fragen zur Berufsorientierung. Es hilft Schülern, ihren Weg durch die vielen Möglichkeiten zu finden. Das KarriereCenter bietet Workshops und ein breites Onlineangebot, wie zum Beispiel einen Podcast, an. Seit Anfang des Jahres gibt es auch eine Präsenzstelle in Eisenhüttenstadt (Erich-Weinert-Allee 21).
Weitere Informationen finden Sie unter www.karrierecenter.info

2. Lernort-Kooperation

In den letzten vier Jahren haben viele Partner zusammengearbeitet, um Lernort-Kooperationen zu stärken. Obwohl das Berufsbildungsgesetz regelt, wie eine Lernort-Kooperation sein soll, unterscheidet sich die Theorie oft von der Praxis. Um die Ausbildungsqualität zu steigern, wurden die Erfahrungen in einer Anleitung festgehalten.

Gemeinsam stark für Azubis – Erfolgsstrategien für Lehrkräfte und Ausbildende in der Lernort-Kooperation: https://qcw.de/wp-content/uploads/2024/09/Handreichung_secrets-unLOKed_Bottom-Up-statt-Top-Down_11.09.24-online-version.pdf

3. Neue Laufbahnmodelle

Es wurden zwei neue Karrierewege entwickelt: Fachexperte für Disposition im Güterverkehr (Eisenbahn) und Additive Fertigung (3D-Druck). Diese Karrieremodelle sind auch ohne Studienabschluss möglich.

Beide Modelle bestehen aus drei Ausbildungs-Lehrgängen mit Grund-, Aufbau- und Anwenderstufen. Die Prüfungen sind theoretisch und praktisch. Das Konzept wurde mit der Industrie- und Handelskammer- Projektgesellschaft Ostbrandenburg entwickelt und für verschiedene Branchen bereitgestellt.

Weitere Informationen zu den Lehrgängen: www.qcw.de/innovet
Prozessbaukasten: www.ihk-projekt.de/innovet-bottom-up-statt-top-down

Vorschaubild: Evelyn Knaack mit Robert Czaplinski (Bürgermeister Stadt Beeskow) im Gespräch über das KarriereCenter Ostbrandenburg Quelle: QualifizierungsCENTRUM der Wirtschaft GmbH Eisenhüttenstadt

Gewinnen Sie einen Tag mit Landrat Frank Steffen

Am Samstag, den 14. September, lädt die Kreisverwaltung Beeskow, Breitscheidstraße 7 von 10 bis 14 Uhr zum Karrieretag ein.

Landrat Frank Steffen wird die Gäste im Atrium begrüßen. Besucher können sich auf Einblicke in die Fachämter und Gespräche mit Mitarbeitenden über Studien- und Ausbildungsplätze, Stellenangebote und Karrieremöglichkeiten freuen.

Auf dem Gelände gibt es zahlreiche Informationsstände. Ein besonderes Event ist die Fachamtsrallye, bei der man einen Tag mit dem Landrat gewinnen kann. Für Unterhaltung und Verpflegung ist ebenfalls gesorgt.

Quelle: LOS

Neue Standorte in Beeskow für die Selbsthilfe-Kontaktstelle

Nach dem Umzug des Familienzentrums sind zwei zusätzliche Einrichtungen des DRK-Kreisverbandes Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V. in Beeskow umgezogen. Am Donnerstag wurden die neuen Räume der Selbsthilfe-Kontaktstelle und des DRK-Helfer*innenkreises offiziell eingeweiht. 

Selbsthilfe: Der Beeskower Kämmerer Steffen Schulze, die Leiterin der DRK- Geschäftsstelle Eisenhüttenstadt, Daniela Koch, Marion Brunnert von der Landesarbeitsgemeinschaft der Selbsthilfekontaktstellen Brandenburg e.V., Helfer*innenkreis-Koordinatorin Cornelia Ewert, Ramona Weinert von der Selbsthilfe-Kontaktstelle und der Beeskower Bürgermeister Robert Czaplinski (v. l.) vor dem neuen Sitz von Selbsthilfe-Kontaktstelle und Helfer*innenkreis in der Breitscheidstraße 12 Bildautor: Bernhard Schwiete/DRK-Kreisverband MOHS e.V.

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Beeskow sowie der DRK-Helfer*innenkreis haben in einem historischen Gebäude, dem ehemaligen Alten Hospital in der Breitscheidstraße 12, ihre neuen Räumlichkeiten gefunden. Diese beinhalten einen großzügigen Gruppenraum und ein Büro, beide nur wenige Schritte von der Altstadt und in Sichtweite des Luckauer Torturms entfernt. Zur Eröffnung kamen der Bürgermeister von Beeskow, Robert Czaplinski, und der Kämmerer Steffen Schulze. Auch Marion Brunnert, Vorstandsmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft der Selbsthilfekontaktstellen Brandenburg e.V., war anwesend. Ramona Weinert leitet die Selbsthilfe-Zentrale Eisenhüttenstadt und die dazugehörige Kontaktstelle in Beeskow. Sie betont, dass sie immer offen für die Gründung neuer Selbsthilfegruppen sind. Interessierte können sich jederzeit melden. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die geplante Gründung einer Selbsthilfegruppe für Erwachsene mit ADHS. Bestehende Gruppen befassen sich mit Themen wie psychischen Erkrankungen (Angst, Depression), Alkoholsucht, körperlichen Krankheiten (Rheuma, Parkinson, Gefäßerkrankungen) und pflegenden Angehörigen von Demenzkranken. Seit einiger Zeit gibt es auch eine Long-Covid-Gruppe. 

Auch der neue Standort ist zentral gelegen. Ramona Weinert lobt die neuen Räume, die zwar kleiner, aber sehr gemütlich und ebenso zentral gelegen sind. Dies sei das Wichtigste, sagte sie. Am neuen Standort in der Breitscheidstraße 12 ist die Selbsthilfe-Kontaktstelle wieder zusammen mit dem DRK-Helfer*innenkreis des Kreisverbandes Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V. Dieser Kreis besteht seit 20 Jahren und ist ein Zusammenschluss von ehrenamtlich engagierten Menschen aus Beeskow und Umgebung. Er bietet Unterstützung und Entlastung im Alltag für Pflegebedürftige, die zu Hause leben, sowie für deren pflegende Angehörige. Aktuell gehören 15 Frauen und ein Mann zum DRK-Helfer*innenkreis, um durch ihren Einsatz anderen zu helfen. Es geht nicht um Körperpflege oder Hauswirtschaft. Es geht um Freizeitgestaltung wie Spielen, Spaziergänge oder einfach nur Gespräche, sowie um Begleitung zum Arzt oder Friseur, erklärt Cornelia Ewert, Koordinatorin des DRK-Helfer*innenkreises. Sie sorgt für die fachliche Anleitung, Begleitung und Unterstützung der Ehrenamtlichen. Einmal im Monat treffen sich alle zum Helfer*innentreffen. Inge Peters, die seit 2005 dabei ist, sagt: „Beim Helfer*innenkreis habe ich eine sinnvolle Aufgabe. Es ist schön, mit anderen Menschen etwas zu unternehmen, und über den Helfer*innenkreis sind für mich auch Freundschaften entstanden.“ 

Personen mit Pflegegrad haben Anspruch auf 125 Euro monatlich. Der DRK-Helfer*innenkreis ist ein anerkanntes niedrigschwelliges Betreuungsangebot nach § 45a SGB XI. Personen mit Pflegegrad haben Anspruch auf 125 Euro monatlich, die von der Kranken-Pflegekasse gezahlt werden, erklärt Anne Heinrich, Fachbereichsleiterin für ambulante Altenpflege im DRK-Kreisverband Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V. Der DRK-Kreisverband zahlt den Helfer*innen eine Aufwandsentschädigung. In der Berliner Straße 16 in Beeskow, wo früher die Selbsthilfe-Kontaktstelle und der Helfer*innenkreis ansässig waren, befindet sich seit Anfang Juni das Familienzentrum Beeskow des DRK-Kreisverbandes Märkisch-Oder-Havel-Spree e.V.

Selbsthilfe-Kontaktstelle Beeskow: Breitscheidstraße 12, 15848 Beeskow; Sprechzeiten dienstags von 10 bis 17 Uhr, vorherige Vereinbarung erbeten: Telefon 03366 23028, E-Mail shz@drk-mohs.de
Selbsthilfe-Zentrale Eisenhüttenstadt: Kastanienhof 3, 15890 Eisenhüttenstadt; Sprechzeiten montags von 10 Uhr bis 11.30 Uhr und von 13 bis 16 Uhr, mittwochs von 13 bis 16 Uhr, donnerstags von 10 Uhr bis 11.30 Uhr und von 13 Uhr bis 17.30 Uhr, Telefon 03364 734266, E-Mail shz@drk-mohs.de
DRK-Helfer*innenkreis Beeskow: Breitscheidstraße 12, 15848 Beeskow; Sprechzeiten mittwochs und donnerstags 9 bis 13 Uhr, Telefon 03366 23028, E-Mail cornelia.ewert@drk-mohs.de

Vorschaubild: Helfer*innenkreis: der DRK-Helfer*innenkreis mit Koordinatorin Cornelia Ewert (ganz rechts), im Hintergrund der Luckauer Torturm Bildautor: Bernhard Schwiete/DRK-Kreisverband MOHS e.V.

Quelle: DRK-Kreisverband Märkisch-Oder-Havel- Spree e.V.

Literaturstipendium Burgschreiber zu Beeskow – Ausschreibung beendet

Mit insgesamt 48 Einreichungen, acht mehr als im vergangenen Jahr, ist am Sonntag die Ausschreibung für das Amt „Burgschreiber:in zu Beeskow“ 2025 zu Ende gegangen.

Das Feld der Bewerber:innen ist wieder breit gefächert: Die beiden ältesten Bewerber:innen sind Jahrgang 1952, die jüngsten Jahrgang 1996. Die Einreichungen kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aus Städten wie Hildesheim, Köln, Düsseldorf, Bonn, Leipzig, München, Berlin, Graz und Wien. Erstmals hat die Burg zudem eine Bewerbung aus Irland erreicht. Unter den eingereichten Leseproben finden sich Theatertexte ebenso wie Lyrik und Prosa – Essays, Kurzgeschichten und Romanauszüge, aber auch Sachbuchtexte. Ihre Entscheidung über den/die 32. Burgschreiber:in zu Beeskow trifft die Jury am 23. September 2024. Ihr Votum abgeben werden dann u.a. Henryk Gericke als Burgschreiber Nr. 31, Beeskows stellvertretende Bürgermeisterin Kerstin Bartelt und der Kulturjournalist Peter Liebers.

Das Amt „Burgschreiber:in zu Beeskow“ (seit 1993) wird vom Landkreis Oder-Spree und der Stadt Beeskow für die Dauer von fünf Monaten vergeben (Januar bis Mai 2025). Es ist mit einem Förderstipendium in Höhe von 5.000 Euro sowie freiem Wohn- und Arbeitsraum auf der Burg Beeskow verbunden. Das Stipendium ermöglicht es dem/r Burgschreiber:in, eigene literarische Vorhaben umzusetzen. Wünschenswert ist die Bereitschaft zum aktiven Austausch mit Stadt und Region.

Zu den Burgschreiber:innen vergangener Jahre gehörten der 2005 verstorbene Henryk Bereska, Regina Hilber, Armin Strohmeyr, Ines Geipel, Ralph Hammerthaler, Sascha Macht, Inka Bach und Franziska Hauser.

Die Einführung des neuen Burgschreibers bzw. der neuen Burgschreiberin ist für den 11. Januar 2025 geplant.

Vorschaubild: Jasmin Heidemann – Bank mit Büchern
Quelle: PM Burg Beeskow