Skip to main content

Am 19. Mai 2024 heißt es wieder: „Ab ins Museum!“ Dieses Jahr wirbt man weltweit unter dem Motto „Museen für Bildung und Forschung“ und vielerorts mit freiem Eintritt. Vor 47 Jahren beschloss der Internationale Museumsrat auf seiner 12. Generalversammlung am 28. Mai 1977 in Moskau, künftig jedes Jahr Mitte Mai einen Internationalen Museumstag auszurichten – im Vertrauen darauf, dass die universelle Sprache des Originalobjekts internationale Verständigung zu entwickeln vermag. „Museale Sachzeugen“ in ihren Einzelheiten zu erforschen, ist seither vornehmliche Aufgabe eines jeden Museums, auch wenn so manche Hinterlassenschaft es einem schwermacht.

Das museum oder-spree (links), vom Burghof aus gesehen, Foto: Burg Beeskow – Anja Lange

So hat das museum oder-spree auf Burg Beeskow Sammlungsgut aus Afrika und Polynesien ans Licht geholt, ohne mehr als den Zeitpunkt seiner Übernahme zu kennen. Unter dem Titel „kolonialokal – wir packen aus“ wird dieses koloniale Erbe erstmals kritisch in den Blick genommen – weil wir gern verdrängen, dass „Kolonialwaren“ wie Kaffee und Kakao längst Teil unseres Alltags geworden sind.

Wer sich nicht scheut, den „Stein des Anstoßes“ ins Rollen zu bringen und über Kolonialismus im Lokalen nachzudenken, ist am Pfingstsonntag, dem 19. Mai 2024, auf Burg Beeskow herzlich willkommen. An diesem Internationalen Museumstag sind alle öffentlichen Räume der Burg Beeskow von 10 bis 18 Uhr frei zugänglich.

Zudem wird es ab 16 Uhr märchenhaft: Das Ensemble theater.land bringt „Undine“ nach Günter de Bruyn und Friedrich de La Motte Fouqué als Uraufführung auf die neue Hofbühne der Burg Beeskow (Eintritt: 15 Euro, erm. 12 Euro). Auch am darauffolgenden Pfingstmontag wird die Burg Beeskow von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein, dann aber wieder gegen regulären Eintritt.

Vorschaubild : Blick auf die Burg Beeskow von Nordosten, Foto: Burg Beeskow – Julia Vogel

Quelle: PM Burg Beeskow 

Leave a Reply